Illegaler Eintritt israelischer Siedler in die Al-Aqsa-Moschee
Al-Quds (ParsToday/orf) - Eine Anzahl israelischer Siedler hat mit Unterstützung des Militärs des Regimes erneut illegal das Gelände der Al-Aqsa-Moschee betreten.
Nur zwei Tage nach der Ankündigung der Waffenruhe zwischen dem israelischen Regime und dem palästinensischen Widerstand im Gazastreifen sind einige israelische Siedler an diesem Sonntagmorgen mit Unterstützung des Militärs des Regimes illegal in die Al-Aqsa-Moschee eingedrungen.
Letzte Nacht stießen israelische Streitkräfte mit Palästinensern zusammen, die sich im Viertel Sheikh Jerrah in Al-Quds (Jerusalem) versammelt hatten.
Die israelischen Sicherheitskräfte zerstreuten die Palästinenser mit Tränengas und Wasserwerfern. Der Palästinensische Rote Halbmond berichtete, dass bei den Zusammenstößen eine Anzahl von Palästinensern verletzt wurde.
Nach elf Tagen Kampfhandlungen zwischen Israel und dem palästinensischen Widerstand im Gazastreifen schweigen nun die Waffen. Um 02.00 Uhr Ortszeit (01.00 MESZ) am Freitag trat die vereinbarte Waffenruhe in Kraft und hielt auch zunächst.
Bei den jüngsten Zusammenstößen griff das zionistische Regime Wohngebiete an und tötete palästinensische Frauen und Kinder. 243 Palästinenser, darunter 69 Kinder und 39 Frauen, wurden getötet.
Nach Angaben des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) zwangen die israelischen Luftangriffe außerdem 91.000 Menschen im Gazastreifen zur Flucht aus ihren Häusern. Mindestens 6.000 Menschen wurden obdachlos, rund 800.000 Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu Wasser.