54 Palästinenser bei israelischem Angriff auf Lager Kalandia verletzt
https://parstoday.ir/de/news/west_asia-i67050-54_palästinenser_bei_israelischem_angriff_auf_lager_kalandia_verletzt
Ramallah (IRIB) - Die Militärkräfte des zionistisch-israelischen Regimes haben am Dienstag das Flüchtlingscamp Kalandia in al-Quds (Jerusalem) angegriffen, wobei 54 Palästinenser schwer verletzt wurden.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Mrz 23, 2022 04:31 Europe/Berlin
  • 54 Palästinenser bei israelischem Angriff auf Lager Kalandia verletzt

Ramallah (IRIB) - Die Militärkräfte des zionistisch-israelischen Regimes haben am Dienstag das Flüchtlingscamp Kalandia in al-Quds (Jerusalem) angegriffen, wobei 54 Palästinenser schwer verletzt wurden.

Um ihre expansionistischen Ziele zu erreichen, greifen die Zionisten fast täglich verschiedene Gebiete in Palästina an. Dabei werden Palästinenser festgenommen bzw. verletzt oder getötet.

Wie der Sender Al-Mayadeen am Dienstag meldete, stürmten israelische Militärkräfte am Dienstag brutal in das Flüchtlingslager Kalandia. Daraufhin kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und den Bewohnern des Lagers.  

Laut der palästinensischen Hilfsorganisation Roter Halbmond wurden 54 Palästinenser bei den Zusammenstößen schwer verletzt.

Auch im Westjordanland setzen israelische Kräfte in den letzten Tagen scharfe Munition und Tränengas gegen die Palästinenser ein, die gegen den israelischen Siedlungsbau protestierten, wodurch Dutzende Palästinenser Verletzungen erlitten.

All dies geschieht, während die palästinensischen Widerstandsgruppen zuvor die zionistischen Militärkräfte  vor jeder Aggression gegen die Palästinenser in al-Quds (Jerusalem) und im Westjordanland gewarnt hatten.

Palästinensische Quellen berichteten am Dienstagabend, dass mindestens vier zionistische Siedler bei einer opferbereiten Operation eines jungen Palästinensers in der Stadt Beerseba (Be'er Sheva) im Westjordanland getötet worden seien. Mohammad Ghalib Abu al-Qi'an, der mit blanker Waffe die Zionisten angriff, sei von israelischen Militäkräften erschossen worden.   

Nach der Operation stürmte eine große Anzahl zionistischer Kräfte das Haus des Märtyrers Abu al-Qi'an in Hura im Negev.

Palästinensische Widerstandsgruppen haben wiederholt erklärt, dass solche Aktionen eine natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzer an dem unterdrückten palästinensischen Volk sind. Sie bekräftigen, dass die antizionistischen Operationen der Palästinenser fortgesetzt werden, solange die zionistischen Verbrechen gegen das palästinensische Volk andauern.