Ein weiterer PIJ-Kommandeur bei israelischen Luftangriffen getötet
Gaza (ParsToday/ISNA) - Laut einer Erklärung des militärischen Ams der palästinensischen Widerstandsbewegung "Islamischer Dschihad"(PIJ), (Sriya Al-Quds), ist ein weiterer hochrangiger Kommandeur dieser Bewegung namens „Khaled Mansour“ während der israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen ums Leben gekommen.
In einer am heutigen Sonntagmorgen abgegebenen Erklärung teilten Sriya-Al-Quds-Brigaden mit, ihr hochrangiger Kommandeur im Süden des Gazastreifens sei am Samstagabend beim Luftangriff des "zionistischen Regimes" auf die Stadt Rafah ums Leben gekommen.
Als Reaktion darauf seien seit Freitag rund 190 Raketen auf Israel abgefeuert worden
Zahlreiche Städte, darunter auch Tel Aviv, öffneten öffentliche Luftschutzräume.
Nach palästinensischen Angaben wurden bei den Angriffen am Samstag drei Wohnhäuser getroffen. Das Gesundheitsministerium von Gaza gab bekannt, dass bei Luftangriffen der "Zionisten" auf Gaza mindestens 24 Menschen getötet und 203 weitere verletzt wurden.
Die Situation esklarierte, als die israelischen Kampfflugzeuge am Freitagabend eine Operation namens „Sabah Sadiq“ starteten , um die Stellungen der Palästinensischen Widerstandsbewegung "Islamischer Dschihad" im Gazastreifen anzugreifen.
Der UNO-Sicherheitsrat soll sich am Montag mit den israelischen Luftangriffen im Gazastreifen beschäftigen.
Sowohl die EU als auch Russland riefen am Samstag beide Seiten zu Zurückhaltung auf.
Ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Borrell erklärte, Israel habe das Recht, seine eigene Bevölkerung zu schützen. Es müsse aber „alles getan werden“, um einen „umfassenderen Konflikt“ und somit zusätzliches Leid für die Zivilbevölkerung zu vermeiden.