Israel stationiert in Westbank 20.000 Soldaten
https://parstoday.ir/de/news/west_asia-i72164-israel_stationiert_in_westbank_20.000_soldaten
Dschenin (ParsToday) - Nach dem Tod eines ihrer Soldaten bei Gefechten mit den palästinensischen Widerstandskämpfern und aus Furcht vor der Eskalation der Gewalt hat die israelische Armee ihre Soldaten im Westjordanland in Alarmbereitschaft versetzt.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Sep 17, 2022 05:16 Europe/Berlin
  • Israel stationiert in  Westbank 20.000 Soldaten

Dschenin (ParsToday) - Nach dem Tod eines ihrer Soldaten bei Gefechten mit den palästinensischen Widerstandskämpfern und aus Furcht vor der Eskalation der Gewalt hat die israelische Armee ihre Soldaten im Westjordanland in Alarmbereitschaft versetzt.

Laut dem Fernsehsender Al-Mayadeen vom Samstag gab die israelische Armee zu: Bei den jüngsten Zusammenstößen zwischen der Armee dieses Regimes und den palästinensischen Widerstandsgruppen im Gebiet Al-Jalmah wurde ein israelischer Offizier getötet.

Nach diesem Vorfall berichtete der israelische Fernsehsender "Channel 13": Die israelische Armee stationiert weiterhin in den nördlichen Gebieten der Westbank, und es wird erwartet, dass sie während der jüdischen Feiertage rund 20.000 Soldaten in verschiedenen Städten der Westbank stationiert.

Laut dem Bericht des Senders Channel 13 wird diese Alarmbereitschaft  bis zu den bevorstehenden Wahlen dieses Regimes aufrechterhalten.

Al-Aqsa-Märtyrerbataillone gaben am frühen Mittwochmorgen in einer Erklärung bekannt, dass sie in der Nähe des Al-Jalmah-Checkpoints im Norden der Stadt Dschenin  im Westjordanland auf ein Fahrzeug von Soldaten des israelischen  Regimes geschossen hätten. Dabei sei ein israelischer Offizier getötet worden, hieß es dazu weiter.

Die Organisation "Club der palästinensischen Gefangenen" teilte dazu auch mit:  Am Freitag hätten die israelischen Sicherheitskräfte einige Städte und Vororte im Westjordanland überfallen und dabei 17 Menschen, darunter zehn Studenten, gefangen genommen.

Der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für den Nahost-Friedensprozess, Tor Wennesland , äußerte sich am Freitag Ortszeit besorgt über die Verschlechterung der Sicherheitslage im Westjordanland und betonte, dass es bei der Fortsetzung der Eskalation der Gewalt keine Gewinner gebe.

Der UN-Vertreter erklärte, dass er mit allen Beteiligten in Kontakt stehe, um die Spannungen sofort abzubauen, und forderte die politischen und gesellschaftlichen Führer beider Seiten auf, jetzt mit der Arbeit zu beginnen und in gutem Glauben in den Dialog einzutreten, damit die Situation nicht außer Kontrolle gerät.

Um ihre Expansionspläne umzusetzen, greifen die israelischen Streitkräfte  täglich verschiedene Gebiete Palästinas an und verhaften, verletzen oder ermorden Palästinenser mit falschen Behauptungen. Die palästinensischen Widerstandskräfte reagieren dann auf die Verbrechen des israelischen  Regimes mit Operationen.