Palästinensischer Außenminister fordert Vernichtung israelischen Atomarsenals
https://parstoday.ir/de/news/west_asia-i73376-palästinensischer_außenminister_fordert_vernichtung_israelischen_atomarsenals
Ramallah (ParsToday/Press TV) - Der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki hat gesagt, das israelische Regime müsse dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) beitreten und seine Atomwaffenbestände beseitigen, damit eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten errichtet werden könne.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Nov 01, 2022 09:01 Europe/Berlin
  • Palästinensischer Außenminister fordert Vernichtung israelischen Atomarsenals

Ramallah (ParsToday/Press TV) - Der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki hat gesagt, das israelische Regime müsse dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) beitreten und seine Atomwaffenbestände beseitigen, damit eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten errichtet werden könne.

Dies sagte al-Maliki am Montag nach der Verabschiedung einer von Ägypten vorgelegten Resolution beim Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung, in der das israelische Regime aufgefordert wird, seine Atomwaffen zu vernichten.

Er begrüßte diese Resolution und hob hervor, dass Israel verpflichtet sei, seine Atomprogramme durch die Internationale Atomenergiebehörde, IAEA, überwachen zu lassen, da es das einzige Land im Nahen Osten sei, dass Massenvernichtungswaffen, insbesondere Atomwaffen, besitze.

Israel müsse sich unbedingt an die internationalen Regeln und Vorschriften halten, fügte der palästinensische Außenminister hinzu.

Zuvor hatte der Erste Ausschuss der UN-Generalversammlung mit 152 zu 5 Stimmen beschlossen, dass das israelische Regime seine Atomwaffen zerstören soll.

Die von Jordanien, Marokko, der Palästinensischen Autonomiebehörde und Bahrain unterstützte Resolution forderte das Regime in Tel Aviv außerdem auf, seine Atomanlagen unter IAEA-Aufsicht zu stellen.

Israel, das schätzungsweise 200 bis 400 Atomsprengköpfe besitzt, müsse die Produktion, den Test sowie den Einsatz von Atomwaffen stoppen, hieß es in der UN-Resolution.

Das Regime in Tel Aviv hat sich bislang geweigert, Inspektionen an seinen militärischen Nuklearanlagen durch die IAEA zuzulassen oder den NPT zu unterzeichnen.

Laut Beobachtern ist die Unterstützung der USA und Europas Grund für die Beschleunigung der nuklearen Aktivitäten des israelischen Regimes, und gerade diese kritisieren das friedliche Atomenergieprogramm Irans.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Besatzerregime von Al-Quds (Jerusalem) mindestens 7 iranische Nuklearwissenschaftler ermordet und mehrere Sabotageaktionen gegen die Nuklearanlagen der Islamischen Republik durchgeführt.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanani, warnte im Juli 2022 davor, dass das fortgeschrittene atomare Militärprogramm des israelischen Regimes eine ernsthafte Bedrohung für die internationale Sicherheit und den NPT sei.