Anti-US-Demonstrationen in Jemen
Sanaa (IRIB) – Aus Protest gegen die US-Militärpräsenz in ihrem Land sind am Freitag tausende Menschen in Sanaa auf die Straße gegangen.
Die Demonstranten in der Hauptstadt, Sanaa, verurteilten die Angriffe der saudisch-geführten Kriegskoalition auf Jemen und nannte die amerikanische Militärpräsenz in ihrem Land inakzeptabel.
Die Demonstranten hielten Plakate mit antiamerikanischen und antisaudischen Parolen in der Hand und bekundeten ihre Unterstützung von der jemenitischen Regierung im Kampf gegen die saudischen Aggressoren.
Zuvor hatte die Volksbewegung „jemenitische Ansarollah“ die Saudis und ihre Verbündete vor dem Einmarsch der US-Soldaten in Jemen gewarnt, und betont, dass die USA das Leid des Volkes für ihre eigenen Pläne nutzen.
Jemenitische Quellen berichteten vor einiger Zeit über die Stationierung von 15 amerikanischen Apache- und fünf Black Hawk-Hubschraubern auf dem Luftstützpunkt al-And im Süden Jemens.
Am vergangenen Samstag maschierten außerdem etwa 200 US-Marines mit Fahrzeugen und Militärausrüstungen in die südjemenitische Stadt al-Mukalla, ein. Das war Zeitgleich mit dem Eintreffen des US-Flugzeugträgers Roosevelt, und sechs Panzerkreuzer in den Golf von Aden.