Wie die israelische Moral, Vergewaltiger erzieht
ParsToday – Israelis glauben, dass im „permanenten Kampf“ ums Überleben jede Maßnahme, auch wenn sie unmenschlich ist, gerechtfertigt ist.
Wenn man die moralischen und psychologischen Aspekte des schrecklichen Vorfalls der Vergewaltigung von Palästinensern analysiert, kann man die ideologischen Dimensionen und auch das Bildungssystem der Zionisten aufdecken. Daher ist deren Erforschung von besonderer Bedeutung.
In diesem Artikel des ParsToday-Magazins wurde versucht, einen kurzen Blick auf einen Teil davon zu werfen. In den letzten Wochen hat die Veröffentlichung von Bildern von Gruppenvergewaltigungen palästinensischer Gefangener durch israelische Wächter im Internierungslager Sde Teiman in der Negev-Wüste heftige internationale Reaktionen hervorgerufen. Obwohl dieser Vorfall äußerst schockierend ist, hat ein Teil der israelischen Gesellschaft dieses unmenschliche Verhalten verteidigt.
Nach der Festnahme von 10 Reservesoldaten, die in den veröffentlichten Videos an der Vergewaltigung palästinensischer Gefangener beteiligt waren, kam es zu einer Welle von Protesten rechtsextremer Gruppen, darunter auch einiger Minister der Regierung, um diese Menschen zu unterstützen.
Itamar Ben-Gvir, der israelische Sicherheitsminister, sagte: "Aus Sicherheitsgründen sind Gruppenvergewaltigungen erlaubt. "
Auch Finanzminister Bezalel Smotrich äußerte sich über den Vergewaltigungsvorfall, anstelle ihn zu verurteilen, äußerte er jedoch seine Wut über die Veröffentlichung dieser Videos und forderte eine Untersuchung und Bestrafung der Personen, die diese Videos veröffentlicht haben.
Derartige Vorfälle beschränken sich nicht nur auf einige wenige Extremisten außerhalb des Mainstreams der israelischen Gesellschaft; vielmehr weisen sie auf ein umfassenderes Problem im moralischen System der Israelis hin. In den letzten Jahrzehnten hat das israelische Regime den Palästinensern systematisch gezeigt, dass sie keine menschlichen Werte besitzen und sie als Menschen mit niedrigeren moralischen Werten als die Israelis dargestellt.
Dieser Prozess zielt darauf ab, die Palästinenser in den Medien ihrer menschlichen Identität zu berauben und sie auf biologische Wesen zu reduzieren. Mit anderen Worten: Palästinenser sind als „menschliche Tiere“ bekannt, wie der anti-koloniale französische Psychater, Politiker und Schriftsteller Frantz Fanon diesen Kolonialisierungsprozess beschrieb. Auf diese Weise werden Palästinenser als moralisch schwach und wertlos angesehen, und infolgedessen werden Gewalt und Aggression gegen sie nicht nur nicht als unmoralisch angesehen, sondern in manchen Fällen auch als moralische Handlung gerechtfertigt.
Auf diese Weise fühlen sich die israelischen Militärs, die diese Aggressionen begangen haben, aufgrund ihres Glaubens an ihre moralische Überlegenheit und die Unmenschlichkeit der Gegenpartei als nicht schuldig und genießen sogar die Unterstützung großer Teile der israelischen Gesellschaft. Auf diese Weise ist das Wertesystem des israelischen Regimes, das die „moralische Überlegenheit“ seiner Soldaten betont, so gestaltet, dass es Gewalt gegen Palästinenser rechtfertigt.
Die Mainstream-Medien des israelischen Regimes stellen die Maßnahmen der israelischen Armee, wie etwa die Anordnung der Evakuierung palästinensischer Bürger aus Kriegsgebieten, routinemäßig als Beweis für die Moral dieser Armee dar, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist.
Die Palästinenser werden in kleineren und unsichereren Gebieten eingesperrt und schließlich gezielt angegriffen.
Die Israelis glauben, dass in diesem „permanenten Kampf“ ums Überleben jedes Mittel gerechtfertigt ist.
Abgesehen davon und aus westlicher rassistischer Sicht liefert die Überzeugung, dass das israelische Regime als Vertreter der westlichen Zivilisation gegen die "Barbarei im Nahen Osten" kämpfen müsse, eine weitere Rechtfertigung für die israelische Gewalt gegen die Palästinenser.
Letztendlich ist das Ergebnis dieses fehlerhaften jüdisch-zionistischen Wertesystems nichts anderes als moralischer Verfall für die Menschen unserer Zeit; Entartung, die zur Rechtfertigung schrecklicher Taten wie Gruppenvergewaltigungen führen kann. Die Nachahmung in Kriegen bedroht auch verschiedene Gesellschaften.
Nichts ist gefährlicher als ein moralischer Zusammenbruch, der mit dem festen Glauben an die Überlegenheit der eigenen Rasse einhergeht.