Nachrichten | Iran und Russland vereinbaren Bildung eines Seetransportkonsortiums / Maduro: Wir werden keine Vormundschaft akzeptieren
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Irans Botschafter in Russland Kazem Jalali
ParsToday – Der iranische Botschafter in Russland gab die Vereinbarung zwischen Teheran und Moskau zur Bildung des ersten gemeinsamen Seetransportkonsortiums bekannt.
Kazem Jalali, Irans Botschafter in Russland, schrieb am Sonntag auf X: „Diese Vereinbarung ist das Ergebnis eines Treffens der Leiter der Hafen- und Seeschifffahrtsorganisation, hochrangiger Regierungsbeamter sowie Manager großer Unternehmen des Privatsektors beider Länder, das in den letzten Tagen in Makhachkala (Dagestan) stattfand.“
Laut ParsToday erklärte Jalali weiter: „Dieses Konsortium wird die umfassende Ausweitung des Handels, des Transitverkehrs und des kombinierten Transports zwischen unseren beiden Ländern als strategisches Ziel verfolgen.“
Maduro: Wir werden keine Vormundschaft akzeptieren
In einer Botschaft an den Gipfel der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten
(CELAC) und der Europäischen Union schrieb der venezolanische Präsident Nicolas Maduro: „Ich fordere die Staats- und Regierungschefs auf, diesen Gipfel in eine entscheidende Aktion umzuwandeln, um die bedingungslose Verteidigung unseres Amerikas zu erklären.“ Er fügte hinzu: „Venezuela erklärt ganz klar, dass es keinerlei Vormundschaft akzeptiert und auch in Zukunft nicht akzeptieren wird.“
82,42 Prozent Wahlbeteiligung bei der Vorwahl im Irak
Die unabhängige Hohe Wahlkommission im Irak gab die offizielle Wahlbeteiligung bei der Vorwahl mit 82,42 Prozent bekannt. Dem Bericht zufolge gaben von rund 1,313 Millionen Wahlberechtigten mehr als 1,104 Millionen ihre Stimme ab. Inoffiziellen Berichten zufolge soll Nuri al-Maliki, der ehemalige Premierminister und Vorsitzende der Wahlgruppe „Koalition des Rechtsstaats“ vor den übrigen Kandidaten liegen.
Die meisten Amerikaner machen sich Sorgen, dass ihre Familien hungern könnten
Laut einer Umfrage des "Periandem Institute" befürchtet die Mehrheit der Amerikaner, dass der anhaltende Regierungsstillstand dazu führen wird, dass Haushalte aufgrund von Verzögerungen bei der Lebensmittelhilfe Mahlzeiten auslassen müssen. Nahezu 77 Prozent der Befragten glauben, dass der Stillstand den Hunger verschärfen werde, und 83 Prozent befürchten, dass Familien gezwungen sein werden, Mahlzeiten auszulassen.
Stoltenberg: NATO wird wegen der Ukraine keinen Dritten Weltkrieg auslösen
Jens Stoltenberg, der ehemalige Generalsekretär der NATO sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung The Sunday Times mit Blick auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump, 2018, aus der NATO auszutreten: „Damals befürchtete ich den Zerfall dieses Bündnisses.“
Bezüglich der Möglichkeit einer Ausweitung des Ukraine-Krieges auf andere Länder und der Rolle der NATO im Kampf gegen Russland erklärte der ehemalige NATO-Generalsekretär außerdem: „Die NATO wird wegen der Ukraine keinen Dritten Weltkrieg auslösen.“