Jüngste Entwicklungen in Venezuela| Enthüllungen der venezolanischen Interimspräsidentin über Maduros Entführung
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ParsToday- Die Interimspräsidentin Venezuelas gab neue Details zur Entführung von Nicolás Maduro und seiner Frau durch US-Soldaten bekannt und sagte: „Von den ersten Minuten des Angriffs auf Venezuela an drohte Washington damit, hochrangige Regierungsvertreter zu töten.“
(last modified 2026-02-24T09:41:51+00:00 )
Jan 25, 2026 10:10 Europe/Berlin
  • Jüngste Entwicklungen in Venezuela
    Jüngste Entwicklungen in Venezuela

ParsToday- Die Interimspräsidentin Venezuelas gab neue Details zur Entführung von Nicolás Maduro und seiner Frau durch US-Soldaten bekannt und sagte: „Von den ersten Minuten des Angriffs auf Venezuela an drohte Washington damit, hochrangige Regierungsvertreter zu töten.“

Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez hat neue Dimensionen der US-Militärinvasion in Caracas enthüllt. Sie betonte, dass sich die Drohungen Washingtons nicht nur gegen Maduro richteten, sondern auch gegen den Außenminister und Innenminister Venezuelas. Nach den Angriffen US-amerikanischer Truppen auf venezolanischem Boden am Samstagmorgen, dem 3. Januar 2026, verkündete US-Präsident Donald Trump die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Frau.

Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez

Direkte Bedrohungen aus Washington

Laut der venezolanischen Interimspräsidentin hätten die USA lediglich 15 Minuten Zeit gegeben und gedroht, hochrangige venezolanische Regierungsvertreter würden getötet, falls sie nicht kooperierten.

Rodríguez fügte hinzu, zunächst sei behauptet worden, Maduro und seine Frau seien getötet worden, später habe sich jedoch herausgestellt, dass sie entführt worden seien. 

Freilassung von Gefangenen und Widerstand gegen ausländischen Druck

Seit Dezember letzten Jahres wurden laut Rodríguez 626 politische Gefangene freigelassen, da die Übergangsregierung versucht, die innere Stabilität wiederherzustellen und den ausländischen Druck einzudämmen. Berichten zufolge wurden nach Maduros Entführung auch vier amerikanische Gefangene freigelassen.

Geheime US-Störwaffe half bei Einsatz in Venezuela

Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela soll eine geheime Störwaffe nach Angaben von Trump entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Er nannte sie „Discombobulator“ (Verwirrer) laut einem Interview der US-Zeitung New York Post

Diplomatie bei der Beilegung von Streitigkeiten

Venezuelas Interimspräsidentin betonte die Notwendigkeit eines mutigen und entschlossenen Dialogs mit Washington und kündigte an, in Kürze in die USA zu reisen, um die Differenzen zwischen den beiden Ländern auf diplomatischem Wege beizulegen. Gleichzeitig bestätigte das venezolanische Außenministerium die Ankunft einer US-amerikanischen Delegation in Caracas zur Wiederaufnahme der politischen Beziehungen.