Times: Epstein war vom Mossad angeworben worden
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Times: Epstein war vom Mossad angeworben worden
ParsToday – Die britische Zeitung The Times berichtet unter Berufung auf FBI-Dokumente und Quellen, dass Jeffrey Epstein mutmaßlich vom israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad angeworben wurde, eine entsprechende Ausbildung erhalten hatte und enge Beziehungen zu Ehud Barak, dem ehemaligen Premierminister des zionistischen Regimes, unterhielt.
Wie The Times meldet, haben Berichte, wonach der in Verruf geratene Milliardär und verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein möglicherweise im Dienst eines ausländischen Geheimdienstes gestanden habe, in den Vereinigten Staaten neue Aufmerksamkeit erlangt. Die betreffenden Akten enthalten Aussagen eines vertraulichen FBI-Informanten, denen zufolge Epstein tatsächlich vom Mossad rekrutiert und sogar nachrichtendienstlich geschult worden sei.
Nach Angaben von ParsToday geht aus weiteren Dokumenten hervor, dass Deepak Chopra, ein US-amerikanischer Autor und Motivationstrainer, Epstein in Nachrichten zu einer Reise nach Tel Aviv eingeladen und ihm sogar vorgeschlagen habe, dabei unter einem Pseudonym aufzutreten.
The Times berichtet weiter, dass Epstein zwei Jahre vor seiner Festnahme im Jahr 2019 zu einem Treffen mit Chopra eingeladen wurde, als dieser für einen Vortrag in der Menora-Halle nach Tel Aviv gereist war.
Neu veröffentlichte Dokumente sollen zudem belegen, dass Ehud Barak, ehemaliger Premierminister des zionistischen Regimes, gemeinsam mit seiner Ehefrau regelmäßig in Epsteins Wohnung in New York übernachtet habe. Demnach war sogar kurz vor Epsteins endgültiger Festnahme eine weitere Reise geplant gewesen. Den Unterlagen zufolge sollen diese Kontakte auch nach Epsteins erster Festnahme im Jahr 2006 fortgesetzt worden sein.
Den Dokumenten zufolge hat Barak zwischen 2013 und 2017 mehr als 30 Besuche in Epsteins Haus in New York absolviert und dort in vielen Fällen auch übernachtet. Zudem gilt er als Mitbegründer des Überwachungsunternehmens „Carbyne“, in dem mehrere ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter tätig waren.
E-Mails legen außerdem nahe, dass Yoni Koren, ein ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier mit Erfahrung in verdeckten Operationen und enger Vertrauter Baraks, zwischen 2013 und 2015 mehrfach und jeweils für mehrere Wochen in Epsteins Anwesen in Manhattan gewohnt hat.
Auch der Name von Ghislaine Maxwell, Epsteins enge Vertraute und inzwischen zu 20 Jahren Haft verurteilt, taucht in den Dokumenten auf. Ihr Vater, Robert Maxwell, war über Jahre hinweg mit Vorwürfen konfrontiert, Kontakte zu israelischen Geheimdienstkreisen unterhalten zu haben.
Unterdessen berichtet auch Israel Times, eine FBI-Quelle erklärte, sie habe Verbindungen zwischen Alan Dershowitz, einem bekannten juristischen Verteidiger Epsteins, und israelischen Geheimdienstkreisen beobachtet. Die Quelle sei zu der Überzeugung gelangt, dass Epstein ein Mossad-Agent war. Demnach hat Epstein „als Spion“ unter der Aufsicht Ehud Baraks, des früheren Premierministers und ehemaligen Militärbefehlshabers Israels, eine entsprechende Ausbildung erhalten.
Mit der jüngsten Veröffentlichung weiterer Dokumente im Epstein-Komplex hat sich das Spektrum an Hinweisen zu seinen Netzwerken, Arbeitsmethoden und seiner Nähe zu Machtzentren weiter ausgeweitet. Dadurch bleibt die These einer Verbindung Epsteins zum Mossad im öffentlichen Diskurs präsent und verstärkte die Forderungen nach einer vertieften Aufklärung.