Arab Journal: „Projekt Freiheit“ ist eine Wiederholung eines strategischen US-Fehlschlags
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ParsToday– Das Nachrichtenportal Arab Journal schrieb, dass die US-Regierung im Rahmen wiederholter Versuche, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die iranische maritime Kontrolle über diese strategische Wasserstraße zu stören, ein alternatives Projekt mit dem Titel „Projekt Freiheit“ gestartet habe, das von Beginn an ein gescheitertes Vorhaben gewesen sei.
(last modified 2026-05-05T07:02:58+00:00 )
May 05, 2026 08:32 Europe/Berlin
  • Arab Journal: „Projekt Freiheit“ ist eine Wiederholung eines strategischen US-Fehlschlags
    Arab Journal: „Projekt Freiheit“ ist eine Wiederholung eines strategischen US-Fehlschlags

ParsToday– Das Nachrichtenportal Arab Journal schrieb, dass die US-Regierung im Rahmen wiederholter Versuche, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die iranische maritime Kontrolle über diese strategische Wasserstraße zu stören, ein alternatives Projekt mit dem Titel „Projekt Freiheit“ gestartet habe, das von Beginn an ein gescheitertes Vorhaben gewesen sei.

In einem Bericht führte das Portal aus, dass das „Projekt Freiheit“ nach Angaben und Berichten sowie laut Aussagen des US-Zentralkommandos (CENTCOM) die Stationierung von Einheiten der fünften US-Flotte unter Unterstützung der Luftwaffe umfasse, bestehend aus 100 Kampfflugzeugen und 15.000 Soldaten.

Laut ParsToday unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur IRNA hieß es in dem Bericht, das angebliche Ziel der USA sei die Sicherung einer Schifffahrtslinie für Tanker. Tatsächlich jedoch gehe es darum, begrenzte Fortschritte bei der Kontrolle der Straße von Hormus zu erzielen und einen taktischen Erfolg zu schaffen, um das strategische Scheitern der US-Marine bei früheren Versuchen zur Umgehung der Iran-Sanktionen zu verschleiern.

Weiter berichtete Arab Journal, das US-Zentralkommando (CENTCOM) habe am Montag eine verdeckte Patrouille mit zwei Zerstörern gestartet, die nach dem Abschalten ihrer Transponder und der Unterbrechung der Kommunikationskanäle in Richtung der Straße von Hormus gelenkt worden seien, um sich lautlos dem engsten Punkt der Meerenge zu nähern. Diese Taktik stelle implizit einen Test dar, um die Reaktion Teherans zu provozieren und die Einsatzbereitschaft der iranischen Streitkräfte zur Abschreckung zu prüfen – genau dies sei anschließend geschehen.

Denn die iranische Reaktion sei schnell und entschlossen erfolgt. Marineeinheiten der Armee und der Revolutionsgarden hätten die Zerstörer abgefangen und Warnangriffe mit verschiedenen Arten von Anti-Schiffs-Marschflugkörpern durchgeführt. Gleichzeitig seien vier Tanker nach überraschenden taktischen Einsätzen beschlagnahmt und gewaltsam zurückgeführt worden.

Der Bericht fügte hinzu, dass diese schnelle Reaktion, die von Überwachung zu Abfang- und Gefechtsmaßnahmen überging, unabhängig vom Szenario die Einsatzbereitschaft Irans sowie die Entschlossenheit seiner operativen Position zeige, jede Maßnahme zur Umgehung von Sanktionen zu unterbinden.

Arab Journal betonte weiter, dass die Bewertung der Ergebnisse dieses Vorfalls gezeigt habe, dass das „Projekt Freiheit“, das sich noch in einer frühen Phase befinde, bereits als gescheitert betrachtet werden müsse. Dies beweise faktisch, dass die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus nicht fragil oder punktuell sei, sondern eine stabile strategische Kontrolle darstelle, die auf einem integrierten System von Fähigkeiten und Offensivmitteln basiere, das durch keinen US-Plan umgangen oder neutralisiert werden könne.

Abschließend hieß es in dem Bericht, die Warnangriffe der Marine der Revolutionsgarden (IRGC) und der iranischen Armee auf die Zerstörer, die versucht hätten, die Meerenge zu verletzen, seien eine klare Botschaft gewesen: Jede ähnliche militärische Aktion in Zukunft werde mit Angriffen und der Versenkung von Zerstörern oder anderen Marineeinheiten beantwortet werden, die sich weigern, die bestehenden Sanktionen einzuhalten.