OPCW untersucht Einsatz von Chemiewaffen in Syrien
Den Haag (ParsToday/unric.org/ IRNA) - Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die Untersuchungen über den Chemiewaffenangriff auf die sryische Provinz Idlib begonnen.
In einer gestern verbreiteten Erklärung verurteilte OPCW den Einsatz von Chemiewaffen und teilte mit: "Die Untersuchungskommission ist dabei, Daten über den Angriff zu sammeln, um sie dann auszuwerten."
„Es ist zwingend notwendig, dass die Verantwortlichen solcher Angriffe identifiziert und und belangt werden“, hieß es in der Erklärung der Kommission.
Dort heißt es weiter: „Sowohl die Verwendung chemischer Waffen als auch der vorsätzliche Angriff auf medizinische Einrichtungen würden Kriegsverbrechen und schweren Verstößen gegen die Menschenrechtsnormen gleichkommen.“
Syrien ist Mitglied der internationalen Chemiewaffen-Konvention. Mit ihrer Zustimmung überprüft die Organisation für das Verbot chemischer Waffen die Behauptungen über den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Armee. Die OPCW wurde auch in 2014 beauftragt, Berichte über die Chlorgas-Angriffe zu überprüfen.
Bei einem Chemie-Luftangriff auf Chan Scheichun im Süden der syrischen Provinz Idlib wurden am Dienstag mehr als 100 Menschen getötet und rund 400 weitere verletzt.