OPCW: Im syrischen Chan Scheihun ist Sarin eingesetzt worden
Den Haag(ParsToday)- Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen(OPCW) hat bestätigt, dass beim Angriff auf die Stadt "Chan Scheihun" in der nordsyrischen Provinz Idlib am 04. April des laufenden Jahres Sarin oder einen dem Nervengas sehr ähnlichen Mittel eingestzt worden ist.
Dem OPCW-Vorsitzenden Ahmet Üzümcü zufolge wurden bei der Analyse nach dem Angriff in Chan Scheichun Proben von zehn Opfern des Angriffs - drei Todesopfern und sieben Betroffenen, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden - in vier verschiedenen Labors untersucht. Bei dem Angriff waren laut Aktivisten 87 Menschen getötet worden, davon 31 Kinder.
Die USA machten die syrische Regierung schon vor Tagen dafür verantwortlich, Damaskus wies den Vorwurf entschieden zurückt.
Der Ex-Agent des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA Philip Giraldi, hat keinen Zweifel daran, dass die Attacke im syrischen Idlib, die westliche Politiker dee syrischen Regierung zuschreiben, von den Terroristen verübt wurde.
Sämtliche C-Waffenvorräte der syrischen Regierung waren zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens bekam die OPCW sogar den Nobelpreis.