Interview mit Christoph Hörstel über Merkel-Besuch in Washington
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Merkels Besuch in Washington stand im Schatten ihres wesentlich brillanter auftretenden französischen Vorausreisenden, Präsident Macron.
(last modified 2025-01-01T16:20:18+00:00 )
Apr 29, 2018 12:19 Europe/Berlin

Merkels Besuch in Washington stand im Schatten ihres wesentlich brillanter auftretenden französischen Vorausreisenden, Präsident Macron.

Drei wichtige Themen standen auf ihrer Agenda: 1. Rüstung: Hier fordert Washington von Deutschland viel mehr als es leisten will: 2% vom Bruttosozialprodukt, die Deutschen liefern 1,3%, Tendenz eher noch sinkend. Im Handelsstreit nimmt Europa von den USA im Schnitt 5,25%, umgekehrt nimmt die USA von Europa 3,5%. Heißt es. Bei Autos ist es besonders krass, 10% zu 2,5%. Das wird ernst. Noch ernster ist der Streit der „anti-iranischsten“ US-Regierung aller Zeiten - dies ganz offensichtlich der zionistischen Lobbymacht zuliebe, die Iran am liebsten am Boden sieht, gehorsam unter einer Art US-zionistischer Kolonialregierung - zur Vorbereitung der sattsam bekannten Groß-Israel-Pläne. Der Streit um das Atomabkommen dient offenbar nur als Vorbereitung, um dem Iran klarzumachen: Ab jetzt geht es mit Euch rückwärts. Tatsache ist jedoch: Es geht mit Washingtons globalem Einfluss rückwärts, während die Konkurrenz, mit BRICS und anderen, auch Iran, gewinnt, weil sie gelernt hat, sich aus dem Dollar-Imperium zu befreien. Über Merkel-Besuch und Atomabkommen sprach Syed Hedayatollah Schahrokny mit dem Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte, Christoph Hörstel.