Irak: Behauptungen der USA gegen Iran sind haltlos
Washington (ParsToday) – Iraks Außenamtssprecher hat den Vorwurf der USA, die Islamische Republik Iran hätte deren Konsulat in Basra angegriffen, zurückgewiesen.
Ahmed Mahjub, Sprecher des irakischen Außenministeriums sagte am Mittwoch in Washington: „Die Behauptung der USA, dass Iran den Raketenangriff auf das US-Konsulat in Basra verübt habe, ist falsch.“
Er verurteilte zugleich den Angriff auf das iranische Konsulat in Basra und brachte sein Bedauern über den Übergriff einiger Demonstranten auf diese Einrichtung zum Ausdruck.
Die Fortsetzung der Aktivitäten des iranischen Konsulats in Basra in einem neuen Gebäude sei aber laut Mahjub eine erfreuliche Nachricht.
Mit der Behauptung, dass die Angreifer auf das US-Konsulat in Basra von Iran unterstützt wurden, gab das US-Außenministerium bekannt, das US-Konsulat in dieser Stadt zu schließen.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghasemi, erinnerte an den jüngsten Angriff auf das iranische Konsulat in Basra und erklärte, die kindischen Rechtfertigungen der US-Funktionsträger, mit denen man Abenteuerlust betreiben und Unsicherheit im Irak suggerieren möchte, sind ebenso offensichtlich wie die Druckausübung der USA auf die Regierung des Landes.
Am 7. September 2018 hatte eine Gruppe Demonstranten, die angeblich gegen die schlechte Lage im Dienstleistungssektor protestierten, das Konsulat der Islamischen Republik Iran in Basra angegriffen. Daraufhin ging das Gebäude in Flammen auf.