63 Länder fordern Anhörung zum israelischen "Verbrechen" im UN-Menschenrechtsrat
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Genf (ParsToday) - 63 Länder haben den UN-Menschenrechtsrat aufgefordert, ein Treffen einzuberufen, um die Verbrechen des israelischen Regimes gegen die wehrlosen Menschen in Palästina anzugehen.
(last modified 2026-03-04T09:10:37+00:00 )
May 20, 2021 23:31 Europe/Berlin
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Genf (ParsToday) - 63 Länder haben den UN-Menschenrechtsrat aufgefordert, ein Treffen einzuberufen, um die Verbrechen des israelischen Regimes gegen die wehrlosen Menschen in Palästina anzugehen.

Auf Initiative der Botschafter der islamischen Länder in Genf wurde der Präsident des UN-Menschenrechtsrates schriftlich aufgefordert, eine Dringlichkeitssitzung des Rates einzuberufen, um die jüngsten Verbrechen des israelischen Regimes gegen das palästinensische Volk zu behandeln.

Fünfundfünfzig Mitgliedsländer der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und acht Drittländer (Mexiko, Kuba, Venezuela, Bolivien, Namibia, Eritrea, China und Südafrika) haben sich dem Schreiben angeschlossen und ein Sondertreffen gegen das israelische Regime gefordert.

Zwanzig der Unterzeichner sind Mitglieder des Menschenrechtsrates. In Anbetracht der Tatsache, dass gemäß der Geschäftsordnung des Rates das Quorum für die Beantragung einer solchen Sitzung die Unterschrift von mindestens 16 Mitgliedern ist, ist der Vorsitzende verpflichtet, diese Sondersitzung einzuberufen.

In dem Schreiben wurde gefordert, die Sitzung am 27. Mai 2021 abzuhalten.

Angesichts der Sackgasse, die die Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat in New York geschaffen haben, indem sie ihr Vetorecht gegen jede Aktion dieses Rates im Umgang mit den Verbrechen des israelischen Regimes einlegen, ist diese Aktion des Menschenrechtsrates in Genf von großer Bedeutung für den Druck auf dieses Regime.

Bei dem seit vergangenem Montag anhaltenden bewaffneten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, wodurch mindestens 230 Palästinenser getötet und über ein Tausend weitere verletzt wurden, wurde in der Nacht eine Waffenruhe vereinbart.

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte die Waffenruhe. Er rufe alle Seiten auf, sich an die Vereinbarung zu halten, sagte Guterres am Donnerstag in New York.