Indonesiens Präsident will zwischen Russland und Ukraine vermitteln
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Jakarta (ParsToday/IRNA) - Der indonesische Präsident wird Ende Juni nach Russland und in die Ukraine reisen, um zu versuchen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jun 26, 2022 05:29 Europe/Berlin
  • Indonesiens Präsident will zwischen Russland und Ukraine vermitteln

Jakarta (ParsToday/IRNA) - Der indonesische Präsident wird Ende Juni nach Russland und in die Ukraine reisen, um zu versuchen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Laut der amtlichen  indonesischen Nachrichtenagentur (Antara) teilte dazu  die indonesische Außenministerin Retno Marsudi am Sonntag mit,  Präsident Joko Widodo, Vorsitzender der G20, werde  Ende Juni Russland und die Ukraine besuchen.

Widodo wird der erste asiatische Staatschef sein, der seit Beginn des Ukraine-Krieges beide Länder bereist.

Indonesien ist mit mehr als 270 Millionen Einwohnern das viertbevölkerungsreichste Land der Welt, dessen Lebensmittelversorgungskette seit Beginn des Ukraine-Krieges   gestört ist.

Der indonesische Präsident soll sich getrennt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, die beide bereits nach Bali zur Teilnahme am G-20-Gipfel am 20. November  eingeladen worden sind.

Der indonesische Präsident soll  mit der russischen und ukrainischen Führung unter anderem   über die wirtschaftlichen und humanitären Folgen des Ukrainekriegs und der Nahrungsmittelkrise sprechen.

Die Gruppe der Zwanzig (G20) ist seit 2009 das zentrale Forum für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die führenden Industrie- und Schwellenländer stimmen sich dort über die notwendigen wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen ab.

Aufgrund der informellen Strukturen spielt die jeweilige G20-Präsidentschaft eine besonders wichtige Rolle: In ihren Händen liegen die Organisation, die Agenda des Gipfels sowie die Auswahl der Gäste.

Die G20-Staaten, bestehend aus  19 Ländern und der Europäischen Union, darunter Argentinien, Brasilien, Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die Vereinigten Staaten,  repräsentieren knapp über 80 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), und des globalen CO2-Ausstoßes, drei Viertel des Welthandels und rund zwei Drittel der Weltbevölkerung.