Erdbeben der Stärke 5,9 im Südosten Afghanistans
Das Krisenland Afghanistan ist erneut zu einem Schauplatz der Verwüstung und Trauer geworden. Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat das vom Krieg zerrissene Land heimgesucht und mindestens 1.000 Menschen getötet und mehr als 1.500 weitere verletzt.
Das Krisenland Afghanistan ist erneut zu einem Schauplatz der Verwüstung und Trauer geworden. Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat den Südosten des vom Krieg zerrütteten Landes erschüttert. Das Beben soll das tödlichste seit zwei Jahrzehnten gewesen sein.
Das Epizentrum lag in der Nähe der Stadt Khost, etwa 150 km südlich von Kabul. Mindestens 1.000 Menschen starben, über 1.500 wurden verletzt. Hunderte instabile oder schlecht gebaute Häuser wurden zerstört.
Helikopter und Rettungsteams sind damit beschäftigt, Lebensmittel und medizinische Versorgung zu liefern. Auch in den Nachbarländern Pakistan, Indien und Iran waren starke Erschütterungen zu spüren. Iran hat zwei Hilfslieferungen in die vom Erdbeben betroffene Region geschickt.
Afghanistan liegt in einer tektonisch aktiven Region und ist anfällig für Erdbeben. Die Vereinten Nationen sagen, dass in den letzten zehn Jahren mehr als 7.000 Menschen bei Erdbeben in Afghanistan ums Leben gekommen sind.