Muslime in den USA werden diskriminiert
Muslime machen ungefähr 1% der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten aus. Ihre Zahl wächst, aber sie werden weiterhin diskriminiert. Und das hat den in den USA lebenden Muslimen das Leben erschwer.
Muslime machen einen relativ kleinen Teil der US-Bevölkerung aus. 2020 lebten etwa 3,85 Millionen Muslime in den USA. Das ist ungefähr 1% der gesamten US-Bevölkerung. Die muslimische Gemeinschaft in den USA wächst weiter.
Aber die islamfeindliche Gegenreaktion in Amerika nach dem 11. September geht weiter. Die Hälfte der Amerikaner sagt, der Islam ermutige zu Gewalt. Dazu gehört eine große Mehrheit der Republikaner. Das ist doppelt so viele wie Anfang 2002.
Muslime werden eher auf institutioneller Ebene diskriminiert. Die Zahl der Moscheen in den Großstädten ist zurückgegangen. Das liegt vor allem an der Verringerung von Arbeitsplätzen für Muslime. Die meisten Moscheen haben auch Sicherheitsbedenken geäußert. Auch die Bezahlung für professionelle Sicherheit in Moscheen hat dramatisch zugenommen.
Islamophobie und Hassverbrechen gegen Muslime sind in Amerika nicht neu. Statistiken zeigen jedoch, dass die Zahl der Hassverbrechen gegen Muslime nach dem 11. September gestiegen ist. Und die Zahlen sind nie wieder auf das Niveau vor dem 11. September zurückgekehrt.