Neuem US-Botschafter Einreise in Nicaragua verweigert
Managua (ParsToday) - Die nicaraguanische Regierung hat den neuen amerikanischen Botschafter die Einreise verweigert.
Am Donnerstag schickte der Außenminister von Nicaragua, Denis Moncada, seinem US-Amtskollegen Anthony Blinken einen Brief und schrieb darin, die Regierung von Nicaragua widerrufe im Rahmen ihrer gesetzlichen Befugnisse und in Ausübung ihrer nationalen Souveränität die Einreiseerlaubnis des neuen amerikanischen Botschafters Hugo Rodriguez unverzüglich.
Die nicaraguanische Regierung wertete die Äußerungen von Rodríguez am Donnerstag vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des US-Senats als Beispiel für aufdringliche und respektlose Äußerungen.
Rodríguez nannte Nicaragua in seinen Äußerungen vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des US-Senats ein diktatorisches Land.
Im vergangenen Mai ernannte Joe Biden Rodríguez zum US-Botschafter in Nicaragua, aber diese Ernennung muss noch vom nicaraguanischen Parlament genehmigt werden.
Die Regierung von "Daniel Ortega", dem Präsidenten von Nicaragua, ist ein entschiedener Gegner der imperialistischen und herrschsüchtigen Politik der Vereinigten Staaten.
Durch Sanktionen und Unterstützung der Gegner der nicaraguanischen Regierung versucht Washington, die legitime Regierung dieses Landes zu stürzen, die einen antiamerikanischen Standpunkt vertritt.
Bei den Präsidentschaftswahlen am 7. November 2021 gewann Daniel Ortega mit 75,92 Prozent der insgesamt 97 Prozent der ausgezählten Stimmen zum fünften Mal (und zum vierten Mal in Folge) die Wahl.
Nach der Wahl haben die USA eine Einreisesperre gegen die Regierung von Staatschef Ortega verhängt. Grund seien Angriffe gegen Oppositionelle und Journalisten in dem Land.