EU erläutert Details zum 10. Sanktionspaket gegen Russland
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Brüssel (ParsToday/IRNA) – Angaben der Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen zufolge zielt das 10. Paket von EU-Sanktionen auf russische Unternehmen und Technologien ab, die den Krieg in der Ukraine anheizen.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Feb 04, 2023 10:36 Europe/Berlin
  • EU erläutert Details zum 10. Sanktionspaket gegen Russland

Brüssel (ParsToday/IRNA) – Angaben der Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen zufolge zielt das 10. Paket von EU-Sanktionen auf russische Unternehmen und Technologien ab, die den Krieg in der Ukraine anheizen.

Nach dem EU-Ukraine-Gipfel in Kiew schrieb von der Leyen in einem Tweet: „Unsere neun Sanktionspakete haben Russland hart getroffen und das 10. Paket ist bereits unterwegs.

Die EU-Kommissionspräsidentin kündigte an, dass das 10. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Moskau bis zum 24. Februar, also genau ein Jahr nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine, umgesetzt werden.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, haben am Donnerstag die Ukraine unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen besucht.

Auch Kanada gab bekannt, dass es 54 Personen und Organisationen mit Verbindungen zu Russland wegen „Russlands illegaler Invasion der Ukraine“ sanktioniert hat.

Dazu teilte das kanadische Außenministerium in einer am Freitagabend abgegebenen Erklärung mit: 38 Einzelpersonen und 16 Institutionen wurden sanktioniert.

Die kanadische Außenministerin Mélanie Joly behauptete, Ottawa habe diese Sanktionen im Zusammenhang mit Russlands illegaler Invasion und dem Versuch, die Ukraine an sein Territorium zu annektieren, genehmigt.

 In der Erklärung des kanadischen Außenministeriums hieß es dazu weiter: Verschiedene Organisationen, darunter die Mediengruppe Mia Russia Segdonia, die die Medien Ryanovsti, Prime, Tok, Kut und Baltnews unter ihrem Dach hat, wurden sanktioniert.

Oleg Stepanov, der russische Botschafter in Kanada, nannte diese Sanktionen „lächerlich“ und sagte: „Diese Sanktionen zeigen, dass Frau Joly der Ukraine und den USA gut dient.“

Er fügte hinzu: Diese Sanktionen werden beantwortet. Wir reagieren auf alle unfreundlichen Aktionen der derzeitigen kanadischen Behörden. Wenn die unfreundlichen Aktionen aufhören, sehen wir auch keine Notwendigkeit zu reagieren.