Die Islamische Revolution und das gewonnene Selbstvertrauen
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In diesen Tagen wird die schöne Erinnerung an den Sieg des Volkes über das Schah-Regime, welches von den Großmächten unterstützt wurde, wieder wach.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Feb 07, 2016 18:00 Europe/Berlin

In diesen Tagen wird die schöne Erinnerung an den Sieg des Volkes über das Schah-Regime, welches von den Großmächten unterstützt wurde, wieder wach.

Der verstorbene Revolutionsführer Imam Chomeini hat gesagt, dass der Glaube an Gott und die Vereinigung der iranischen Nation zu diesem Sieg führte. Für die Politiker war es verwunderlich wie ein Volk, dass Jahre lang wegen der imperialistischen Politik der arroganten Mächte unterdrückt worden war, angeführt von einem fast 80-jährigen Mann, das Schah-Regime stürzen konnte. Viele wunderten sich über das Vertrauen, dass diese Bevölkerung in ihre eigene Kräfte gesetzt hat. Die Londoner Times konnte, trotzdem sie sonst immer Einmischungspolitik betreibt, ihre Verwunderung nicht verbergen und schrieb: „Imam Chomeini war jemand, der die Massen mit seinen Wort in den Bann zog. Er sprach in der Sprache des normalen Bürgers und er verlieh seinen entbehrenden Anhängern Selbstvertrauen. Dieses Gefühl versetzte sie in die Lage, jeden, der Hindernisse auf ihren Weg legte, beiseite zu stellen. Imam Chomeini hat der Bevölkerung gezeigt, dass sie sogar gegenüber Mächten wie die USA furchtlos Widerstand leisten kann.“

Das nationale Selbstvertrauen steht in zweierlei Hinsicht mit der Islamischen Revolution in Verbindung. Zum einen war dieses Selbstvertrauen ein Grund für den Sieg des Volkes, und zum anderen war es eine Errungenschaft der Revolution. Imam Chomeini hat von Beginn seines Kampfes um den Islam, gestützt auf die Lehren des Korans, das Volk auf die gesegneten Möglichkeiten, die Gott ihm verliehen hat , aufmerksam gemacht. Wenn immer sich eine Gelegenheit ergab, hat dieser großartige Mensch die Bürger daran erinnert, dass die arroganten Herrschermächte durch ihre Lügenpropaganda und durch Intrigen versuchen, die Nation rückständig zu halten und ihr einzuflößen, dass sie in der Wissenschaft und Technik und selbst in Regierungsangelegenheiten nichts zustande bringen könne. Der Imam sagte, dass wir, wenn wir das wollen, unser Schicksal selber in die Hand nehmen und die Rückständigkeit hinter uns bringen können.

Imam Chomeini hat erklärt: „Eines der großen Dilemmas, die sie für diese Nation hervorgerufen haben, bestand darin, dass sie das Volk in Bezug auf sich selber (und seine eigenen Kräfte) pessimistisch gestimmt hatten …“

                 

Das Vertrauen in die eigenen Kräfte ist ein wichtiger Eckpfeiler für den Einzelnen und die Gesellschaft und verhilft Regierungen und Völkern zu Größe und Ansehen. Dank Selbstvertrauen ist auch Fortschritt zu erreichen, während ein Mangel an dieser Eigenschaft, Herabsetzung und Abhängigkeit zur Folge hat.

Jedes Volk hat potentielle Fähigkeiten und Möglichkeiten, und wenn es diese kennt, kann es sie im richtigen Augenblick nutzen und an nationales Selbstvertrauen gelangen. Ob optimales Selbstvertrauen erreicht wird, durch das man gegenüber Schwierigkeiten standhalten kann, hängt von dem Glauben an Gott und das Vertrauen in Ihn ab. Durch dieses Gottvertrauen fühlt sich der Mensch nicht mehr alleine. Imam Chomeini hat den religiösen Glauben der Menschen erweckt und konnte auf diese Weise auch ihr nationales und religiöses Selbstvertrauen wachrufen.

Selbstvertrauen wir zum Beispiel durch Unkenntnis von den eigenen Fähigkeiten verhindert. Vor der Islamischen Revolution im Iran haben die fremdabhängigen Regimes immer in Zusammenarbeit mit den imperialistischen Plänen des Westens, die Menschen unwissend belassen. Diese Politik wird heute noch vom Westen gegen andere Völker betrieben. Sie haben zur Zeit des Schahs die Fähigkeiten der jungen Muslime Irans geleugnet und die Iraner nur als Untertanen der amerikanischen und europäischen Experten herangezogen, dies sogar bei dem Bau von Staudämmen und Tunnels oder dem Bau und der Reparatur von Industrieanlagen, für die nur ausländische Fachleute eingestellt wurden. Die iranische Jugend waren nicht berechtigt etwas dazuzulernen. Eine solche Politik hat den Iranern immer mehr das Selbstvertrauen geraubt, so dass sie schließlich dachten, sie könnten wirklich viele Dinge selber nicht schaffen.

 

Die Verwaltung des Landes und der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, waren auch Dinge, von denen die iranischer Bevölkerung glaubte, dass sie ihnen nicht gewachsen sei, was jedoch an der imperialistischen Politik lag. Die USA und England haben Regierungskabinette abgesetzt oder neue antreten lassen und der politische Volkswille interessierte sie nicht.

Fremdabhängige Regimes denken erst an die Interessen der Länder, die sie unterstützen, und dann erst an die eigentlichen Interessen ihres Landes. Deshalb mussten die Iraner zunehmend unter der Fremdabhängigkeit und Erniedrigung leiden. Aber Imam Chomeini hat sich mutig gegen diese Missstände erhoben. Er hat während seines Kampfes und seiner Aufklärung die Bevölkerung auf ihre religiösen und nationalen Stärken aufmerksam und ihnen die Macht des Willens und Glaubens bewusst gemacht. Die iranische Nation wurde davon überzeugt, dass sie gegenüber allen Supermächten Widerstand leisten, ihr Schicksal selber in die Hand nehmen und den Imperialisten den Zugriff auf die nationalen Interessen verwehren kann.

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution vertraute die iranische Nation noch mehr auf die Macht des Glaubens und auf ihren Willen und die religiösen und nationalen Schätze, die sie besaßen. Sie wurden eifrig in Wissenschaft und Politik aktiv. Einer der wichtigsten Resultate ihrer Kapazitäten, war die Verwaltung des Landes ohne Einmischung der Fremden.

Schon in den ersten Jahren nach dem Revolutionssieg wurde die junge Islamische Republik mit einem ungleichen Krieg, den der damalige irakische Diktator Saddam begann, konfrontiert. Diese Offensive dauerte 8 Jahre lang und in dieser Zeit wurde Saddam von den Großmächten mit Waffen, propagandistisch und finanziell unterstützt. Doch die Iraner haben, ohne Hilfe von irgendeiner westlichen oder östlichen Macht, aufgrund ihres Glaubens und Willens gesiegt. Die erfolgreiche Konfrontation mit allen Sabotagen – von Militärputsch, Terroranschlägen und Krieg bis zu den Sanktionen und internen Konflikten, stärkte das Vertrauen der Iraner in ihre eigenen Kräfte immer mehr.

Ein weiteres Ergebnis, dass die iranische Nation durch ihr Selbstvertrauen erzielte ,waren die deutlichen Fortschritte in der Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten. Dank der Anstrengung der iranischen Wissenschaftler hat die Islamischen Republik Iran heute bezüglich des wissenschaftlichen Wachstums weltweit den 4. Platz erreicht und rangiert hinsichtlich der Produktion von Wissenschaft an 16. Stelle. In den modernen Wissenschaften wie Nanotechnologie und Nuklearwissen hat Iran inzwischen auch einen akzeptablen Rang erreicht. Hinsichtlich der Veröffentlichung von Artikeln bei Web of Science (ehemals ISI) in der Nano-Technologie steht der Islamische Iran an 8. Stelle, während er vor 12 Jahren noch auf Platz 50 war.

Die wissenschaftliche Datenbank der Islamischen Welt ISC verweist auf den Fortschritt Irans in den neuen Wissenschaften und teilt mit, dass Iran im Bereich Luft- und Raum in der Region an erster Stelle steht und an zweiter Stelle im Bereich der Stammzellenforschung. Außerdem zählt Iran inzwischen zu den 29 Staaten, die Atomenergie gewinnen. Iran konnte trotz der Intrigen der Weltmächte ein Wissen vollständig auf eigenem Boden erzielen.

Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran hebt die Notwendigkeit des Vertrauens der iranischen Nation und aller muslimischen Völker auf der Welt in die eigenen Kräfte hervor. Er sagte: „Unsere Devise `Wir sind fähig` hat uns Imam Chomeini gelehrt und die Revolution hat uns Mut verliehen, dies zu sagen. Die Feinde aber wollen zur Bekämpfung dieser Devise der iranischen Bevölkerung einflößen: `Ihr seid nicht fähig`. Trotz dieser Anstrengungen des Feindes hat die iranische Nation in diesen Jahren durch ihr Handeln, ihren Fortschritt und ihre Beschlüsse der ganzen Welt, und darunter auch den Feinden deutlich klargemacht, dass wir fähig sind.“

Scheich Abd al Asis Awda, geistiger Führer des Islamischen Dschihads Palästinas betont, dass die Islamische Revolution unter Anführung von Imam Chomeini den Glauben in die Herzen der jungen Menschen einkehren ließ und sie mit den vitalisierenden Lehren des Islams vertraut machte. Er sagt, dass die Islamische Revolution im Iran unter Führung des verstorbenen Imams und von Ajatollah Khamenei die zerstörte Hoffnung in den Herzen der Muslime wiederbelebte. Er sagt: Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran sind die Muslime auf der Welt nicht mehr verwaist. Es ist eine große Kraft entstanden, die sie unterstützt. … Die Islamische Republik Iran hat die Hoffnung in den Herzen erweckt, dass die Muslime erneut zu ihrer ehemaligen Größe zurückfinden und ihre Feinde besiegen können.“