Deutschland: Bilfinger öffnet Tor zum Iran
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Mannheim (Bilfinger-Webseite/ ParsToday) - Nach der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran entwickelt sich das Land zu einem interessanten Partner für die deutsche Industrie.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 29, 2016 06:00 Europe/Berlin
  • Anlässlich der Vertragsunterzeichnung traf sich Tom Blades, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE, mit der iranischen Delegation.
    Anlässlich der Vertragsunterzeichnung traf sich Tom Blades, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE, mit der iranischen Delegation.

Mannheim (Bilfinger-Webseite/ ParsToday) - Nach der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran entwickelt sich das Land zu einem interessanten Partner für die deutsche Industrie.

Eine der größten Raffinerien des Iran in Isfahan wird erweitert, und Bilfinger GREYLOGIX liefert dafür das gesamte Prozessleitsystem.

Das System wird in Deutschland geplant, gebaut und programmiert. Nach Test und Abnahme durch den Kunden wird es in den Iran verschifft. Der Auftrag hat ein Volumen von mehreren Millionen Euro, über die konkrete Auftragssumme wurde Stillschweigen vereinbart. Im Rahmen des Besuchs einer iranischen Delegation in der Bilfinger-Zentrale in Mannheim wurde der Vertrag unterzeichnet.

„Der Iran hat großen Nachholbedarf, seine Industrieanlagen zu modernisieren, und Bilfinger kann in Kooperation mit iranischen Unternehmen dazu beitragen“ , sagt Tom Blades, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE.

Die Raffinerie in der Stadt Isfahan wird von der Esfahan Oil Refining Company (EORC) betrieben. Sie ist 1979 in Betrieb gegangen und hat eine Verarbeitungskapazität von bis zu 370.000 Barrel pro Tag. Die Raffinerie wird um eine sogenannte Diesel Hydro Treatment Anlage erweitert, mit der umweltfreundlicher Diesel nach der Euro-5-Norm hergestellt werden soll.

Iran und die G 5+1 unterzeichneten  am 14.Juli 2015 in Wien ein Atomakommen. Danach wurde eine Reihe von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die im Zusammenhang  dem Atomprogramm standen, aufgehoben.

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