US-Sanktionen sind Hindernisse für Handel mit Iran
Berlin (ParsToday) - Das deutsche Wirtschaftsmagazin "Wirtschatswoche" hat die US-Sanktionen als ein Hindernis für den Ausbau des Handels mit Teheran trotz der positiven Auswirkungen der Präsidentschaftswahlen in diesem Land bezeichnet.
Das Magazin wies gestern in einem Artikel auf die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen im Iran hin und bemerkte: Das Wahlerbenis wurde von den deutschen Wirtschaftsverbänden mit Erleichterung aufgenommen.
"Die Wiederwahl des iranischen Präsidenten Rohani ist ein klares Bekenntnis der Iranerinnen und Iraner zur politischen und wirtschaftlichen Öffnung ihres Landes", sagte Dieter Kempf Präsident des BDI in Berlin.
Er hatte bereits zuvor gesagt, das Wahlergebnis ermutige deutsche Geschäftsleute zu mehr Handel mit dem Iran und zu mehr Investitionen in diesem Lande.
"Nach dem Atomabkommen 2015 hätten sich die Geschäfte mit dem Iran gut entwickelt", sagte Gregor Wolf vom Außenhandelsverband BGA. Die Wahlen verbessert diesen Prozess, fügte er hinzu.
Der Wahlsieg Rohanis ermögliche „eine weitere Einbindung des Irans in die Weltwirtschaft“, sagte Wolf.
Wolf zufolge schaffen die US-Sanktionen große gesetzliche Unsicherheiten im Handel mit dem Iran. Er erklärte, die in den USA tätigen deutschen und europäischen Banken zeigen weiterhin keine Neigung zu Geschäften mit dem Iran.