Baghaei: An Irans Souveränität über die drei Inseln Abu Musa, der Große Tunb und der Kleine Tunb besteht kein Zweifel
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ParsToday- Als Reaktion auf wiederholte Behauptungen des Persischen Golf-Kooperationsrates (GCC) über die drei iranischen Inseln Abu Musa, der Große Tunb und der Kleine Tunb im Persischen Golf sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums: „Historisch, rechtlich und in Bezug auf die tatsächliche Situation besteht kein Zweifel an der Souveränität Irans über diese Inseln.”
(last modified 2026-06-13T11:24:30+00:00 )
Dez 08, 2025 03:00 Europe/Berlin
  • Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei
    Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Esmail Baghaei

ParsToday- Als Reaktion auf wiederholte Behauptungen des Persischen Golf-Kooperationsrates (GCC) über die drei iranischen Inseln Abu Musa, der Große Tunb und der Kleine Tunb im Persischen Golf sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums: „Historisch, rechtlich und in Bezug auf die tatsächliche Situation besteht kein Zweifel an der Souveränität Irans über diese Inseln.”

Esmail Baghaei, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, sagte: „Jeder Iraner ist sich der nationalen Souveränität bewusst. Wir raten den Anrainerstaaten des Persischen Golfs, so zu handeln, dass sie dem Feind, dem zionistischen Regime, nicht helfen. Wir werden unsere nationale Souveränität mit aller Entschlossenheit verteidigen. ”

Die drei Inseln im Persischen Golf – Abu Musa, der Große Tunb und der Kleine Tunb – waren historisch gesehen Teil Irans. Dies kann durch zahllose historische, rechtliche und geografische Dokumente in Iran und in anderen Teilen der Welt nachgewiesen und bestätigt werden. Allerdings haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wiederholt Anspruch auf die Inseln erhoben.

Die Inseln fielen 1921 unter britische Kontrolle, aber am 30. November 1971, einen Tag nachdem die britischen Streitkräfte die Region verlassen hatten und nur zwei Tage bevor die VAE eine offizielle Föderation werden sollten, wurde die Souveränität Irans über die Inseln wiederhergestellt.

Auf einer Pressekonferenz zu den diplomatischen Entwicklungen sagte Baghaei außerdem: „Eine der wichtigsten Entwicklungen für die internationale Gemeinschaft und den globalen Süden ist die von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution zur Ernennung des internationalen Tages zur Beseitigung einseitiger Zwangsmaßnahmen.“ Laut ParsToday ist die Verabschiedung dieser Resolution ein Zeichen der Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über die Dominanz von Zwangsmaßnahmen gegen Entwicklungsländer.

Die Lage in Gaza ist katastrophal

Angesichts der katastrophalen Lage im Gazastreifen erklärte Baghai: „Die Verbrechen des zionistischen Regimes dauern an. Fast 400 unschuldige Menschen haben bereits ihr Leben verloren. Das zionistische Regime zerstört alles, was von Gaza noch übrig war. Zudem wurden UN-Reporter massiv bedroht, was darauf hindeutet, dass die USA dem zionistischen Regime Straffreiheit gewähren.“

USA streben die Vorherrschaft des zionistischen Regimes in Westasien an

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte als Reaktion auf den Inhalt des Dokuments der nationalen US-Sicherheitsstrategie: „Wir werden dieses Dokument prüfen, aber klar ist, dass darin sehr offen all das ausgesprochen wird, was die US-Regierungen in den vergangenen Jahren verfolgt und verheimlicht haben. Die Gewährleistung der Sicherheit des zionistischen Regimes sowie die Energiegewinnung werden darin erwähnt.“

„Hinzu kommt, dass die Rechte der Palästinenser in dem Dokument nicht erwähnt werden. Dies deutet darauf hin, dass es der Sicherheit des zionistischen Regimes dient und dass es den USA einzig und allein darum geht, dessen Vorherrschaft in der Region zu sichern. Dies allein ist ein Zeichen für die Beihilfe der USA zu den Verbrechen des zionistischen Regimes“, sagte Baghaei weiter.

Iran mischt sich nicht in die internen Angelegenheiten des Libanon ein

Bezüglich der Botschaft des iranischen Außenministers Abbas Araghchi an seinen libanesischen Amtskollegen und der Ablehnung der Einladung durch den Libanon erklärte Baghaei: „Die Diskussion über Irans angebliche Einmischung in libanesische Angelegenheiten dient nur der Ablenkung. Wir mischen uns nicht in die internen Angelegenheiten ein. Die Hisbollah ist ein tief verwurzelter und einflussreicher Teil der libanesischen Gesellschaft und entscheidet selbst über ihr Handeln. Dass Iran stets um Frieden und Sicherheit in der Region besorgt ist, sollte nicht als Einmischung gewertet werden, denn dies ist Irans Verantwortung. Wir sind bereit, mit libanesischen Regierungsverantwortlichen zu sprechen und langfristige Beziehungen aufzubauen. Entscheidungen über libanesische Angelegenheiten sollten im libanesisch-libanesischen Dialog getroffen werden und die Hisbollah entscheident selbst über die Frage der Widerstandswaffen.“