Ghalibaf: US-Präsenz in der Region schafft Unsicherheit
-
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
ParsToday– Bei einem Treffen mit dem pakistanischen Innenminister in Teheran sagte der iranische Parlamentspräsident, einige regionale Regierungen glaubten, die US-Präsenz bringe Sicherheit. Die jüngsten Ereignisse hätten jedoch gezeigt, dass diese Präsenz nicht nur keine Sicherheit bringe, sondern auch Unsicherheit schaffe.
Wie die Nachrichtenagentur IRIB berichtete, traf sich der pakistanische Innenminister Syed Mohsin Raza Naqvi, der sich zu einem Besuch in Teheran aufhält, am Sonntagnachmittag mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf zu Gesprächen.
Ghalibaf erklärte bei diesem Treffen unter Bezugnahme auf die jüngsten Entwicklungen in der Region: „Der jüngste Krieg gegen Iran hat gezeigt, dass die USA und das israelische Regime allen Völkern und Ländern unserer Region nur Schaden und Unsicherheit bringen. Einige Regierungen der Region glaubten, die Präsenz der USA bringe ihnen Sicherheit, doch die jüngsten Ereignisse hätten gezeigt, dass diese Präsenz nicht nur keine Sicherheit biete, sondern auch Unsicherheit schaffe.
Er betonte weiter: „Die Länder der Region sollten durch gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit die Grundlage für den Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen sowie politischer und sicherheitspolitischer Kooperation schaffen.“
Der pakistanische Innenminister sagte seinerseits: „Die Völker Irans und Pakistans standen sich schon zuvor nahe, doch heute sind sie noch näher zusammengerückt. Ich habe das Gefühl, dass die beiden Völker wirklich Freunde sind, und die Pakistaner beten Tag und Nacht für den Erfolg von Regierung und Volk Irans.“