Irans Außenminister: "Mit Sanktionsandrohungen erreichen die USA nichts"
Teheran(IRIB/ParsToday)- Vor dem Hintergrund der Sanktionsandrohungen der Mitglieder der Trump-Administration hat der iranische Außenminister Washington zum Realismus aufgerufen.
Als Reaktion auf die jüngsten anti-iranischen Äußerungen des US-Außenministers, Rex Tillerson, sagte Mohammad-Dschawad Zarif, gestern Abend: Was die US-Verantwortlichen heute mehr denn je zuvor brauchen, ist Realismus im Wort und im Handeln.
Zarif fügte hinzu, Die USA sollten aus der Geschichte, insbesondere aus dem Entwicklungen der letzten zehn Jahre, gelernt haben, sich der Realitäten im Iran zu vergegenwärtigen, damit sie sich nie wieder der Sprache der Drohung bedienen. Mit der derzeitigen Politik gegenüber Iran werden sie niemals etwas erreichen.
Zarif wies ferner auf die widersprüchlichen Äußerungen des US-Außenministers im Zusammenhang mit dem Atomabkommen zwischen Iran und G5+1 hin und sagte: Tillerson bestätigte einerseits in einem Schreiben an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, am Dienstag, dass Iran seinen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen nachgekommen ist, dann wirft er zum anderen der Islamischen Republik Iran Ehrgeiz in seinem Atomprogramm vor.
"Die USA sollten wissen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die Staatengemeinschaft mit haltlosen Behauptungen über das iranische Atomprogramm irrezuführen.“