Bank Sepah-Iran weist Behauptungen über deutsche Sanktionen zurück
Teheran (IRNA/Pars Today) - Nach Angfaben des Leiters der Generalbehörde für internationale Angelegenheiten der Bank Sepah-Iran ist die Behauptung falsch, dass Deutschland gegen diese Bank Sanktionen verhängt habe.
Amir Hosseini hat heute auf die Behauptung der israelischen Zeitung Jerusalem Post reagiert, die gestern unter Berufung auf Sabine Reimer, Sprecherin der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) meldete, dass gegen die Filiale der Bank Sepah-Iran in Frankfurt a. M. wegen Verletzung der deutschen Finanzgesetze Sanktionen verhängt worden seien. Hosseini gab an, dass die Transaktionen der Bank Sepah-Iran in dieser Filiale selbst am gestrigen Freitag rund 52 Millionen Euro betragen würden. Die Bank Sepah-Iran gehört zu denjenigen iranischen Banken, die nach der Umsetzung des Internationalen Atomabkommens mit Iran aus der Sanktionsliste des Westens entfernt wurden. Gemäß dem Atomdeal zwischen Iran und der Grupe 5+1 darf es kein Hindernis gegen die Wirtscahftsbeziehungen Irans zum Ausland und die Zusammenarbeit zwischen iranischen und ausländischen Banken mehr geben.