Rohani: Freihandel zwischen Teheran und Baku - Schritt Richtung Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen
Baku (ParsToday) - Der iranische Präsident hat die Schaffung des Freihandels zwischen Iran und der Republik Aserbaidschan als einen Schritt in Richtung höherer Mobilität und Entwicklung in den Wirtschaftsbeziehungen beider Ländern bezeichnet. Beide Länder seien an einer Entwicklung der Beziehungen in allen Interessensbereichen bereit.
Hassan Rohani hob auf der gemeinsamen Wirtschaftskonferenz am Mittwoch in Baku seine Zufriedenheit über den Ausbau der Kooperationen zwischen Teheran und Baku hervor und sagte, durch die Errichtung der Nord- Süd Transitstrecke, die im Zuge des Eisenbahnprojekts Rascht und Astara erfolgt, kommt es für beide Länder zu Erleichterungen, günstigeren Konditionen und auch einem rascheren Transport. Laut Rohani werden auch weitere regionale Länder sowie Staaten in Asien, Europa und Afrika davon profitieren.
Die Zusammenarbeit zwischen Iran und Aserbaidschan werde somit zugunsten der Völker in der Region sein und sich auch global auswirken.
Der iranische Präsident forderte zugleich eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Iran und der Republik Aserbaidschan im Bankensektor und erklärte seine Bereitschaft, die Landeswährung bei gemeinsamen Handelsgeschäften zu verwenden.
Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev ging seinerseits auf die Aktivitäten beider Länder bei den Energieprojekten des Kaspischen Meeres und dem Schienennetz Rascht-Astana, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen ein und sagte, dies habe zu einer Verstärkung der bilateralen Beziehungen geführt.
Er sprach sich zugleich für die Unterstützung der iranischen Politik zur Gewährleistung von Frieden und Stabilität aus und betonte: Bedauerlicherweise haben die Intervention von außen den Krieg und die Verbrechen in der Region verstärkt. Laut Aliyev dürfe keine ausländische Macht in die inneren Angelegenheiten der Region eingreifen.