Energieriesen Mapna und Siemens arbeiten zusammen
Teheran (Press TV) - Der deutsche Ingenieurriesen Siemens, unterstützt Iran bei der Inbetriebnahme von Kraftwerken mit modernen Gasturbinen, die die Stromerzeugungskapazität des Landes um etwa fünf Gigawatt (GW) erhöhen sollen.
Ein hochrangiger Beamter des iranischen Energieministeriums teilte am Samstag mit: "Siemens und der größte iranische Energiekonzern Mapna hätten beim Bau von Gasturbinen der Klasse F zusammengearbeitet, um die Effizienz der bestehenden iranischen Kraftwerke erheblich zu steigern.
Alireza Nasrollahi sagte, Siemens und Mapna arbeiteten an acht Hauptstandorten in Iran an Turbinen der F-Klasse.
2,2 Milliarden Euro soll das Projekt insgesamt kosten. Nasrollahi sagte, dass ein Großteil der Turbinen im Februar im iranischen Kraftwerk Hengam in der südlichen Provinz Hormozgan in Betrieb genommen werden.
Nasrollahi zufolge werde zum ersten Mal in Iran , ein staatlich betriebenes Kraftwerk, Gasturbinen der F-Klasse zur Stromerzeugung einsetzen.
Das dienstälteste Unternehmen Siemens ist seit 150 Jahren in Iran tätig.
Dieses Unternehmen, das in den letzten Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zu den iranischen Infrastrukturprojekten geleistet hat, war gezwungen, seine Tätigkeit in Iran einzuschränken, nachdem die USA im vergangenem Jahr eine Reihe von einseitigen Sanktionen gegen Teheran verhängt hatten.
Die iranischen Behörden begrüßten jedoch das Engagement von Siemens in einem Unternehmenskooperation "Joint Venture", einschließlich Verträge über Technologietransfer.