Präsident Rohani nennt iranisch-chinesische Beziehungen "strategische Partnerschaft"
Teheran (ParsToday) - Präsident der Islamischen Republik Iran hat die Beziehungen zu China als strategisch und wichtig für die Islamische Republik Iran bezeichnet und unter Bezugnahme auf den Willen der beiden Länder zur langfristigen Zusammenarbeit die Entwicklung und Vertiefung der Beziehungen in allen Bereichen, einschließlich politischer und wirtschaftlicher unterstrichen.
Bei einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi am Samstag in Teheran wies Hassan Rohani auf den 50. Jahrestag der neuen diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie auf die bilaterale, regionale und internationale Zusammenarbeit zwischen dem Iran und China hin und unterstrich die Notwendigkeit, die Umsetzung von Vereinbarungen über wichtige Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte zu beschleunigen.
Der Präsident der Islamischen Republik Iran lobte auch Pekings Haltung zur Unterstützung des Iran in internationalen Foren, einschließlich der Frage vom gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPoA/Atomabkommen) und der Bekämpfung des Unilateralismus und der Extravaganz der USA, und verurteilte die Sanktionen dieses Landes gegen den Iran.
Rohani erklärte: Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ist sehr wichtig für die Umsetzung des Atom-Deals, die Erfüllung der JCPoA-Verpflichtungen durch die europäischen Länder und kann die aktuelle Situation, in der sich das Atomabkommen befinden, verändern.
In Bezug auf den vom Iran vorgelegten Hormoz-Friedensplan forderte Rohani umfassende Anstrengungen zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus in der Region. Er machte die US-Militärpräsenz im Nahen Osten für die Instabilität in der Region verantwortlich und verurteilte die US-Intervention in der Region.
Hinsichtlich des Corona-Impfstoffs sei es notwendig, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu verstärken, und wir wollten mehr Impfstoffe aus China bereitstellen, fügte Rohani hinzu.
In der Frage der bilateralen Zusammenarbeit zwischen China, Teheran und Peking sagte der chinesische Außenminister: "China hat diesem Thema immer große Bedeutung beigemessen."
China habe sich immer gegen US-Extravaganz und einseitige Sanktionen ausgesprochen und diese Opposition auf internationaler Ebene gezeigt", sagte Wang Yi. Er fügte hinzu, die Politik des "maximalen Drucks" sei illegal und unmenschlich und finde keine internationale Unterstützung, betonte Yi.
China ist bereits jetzt der wichtigste Handelspartner Irans. Bevor die USA im Mai 2018 unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem internationalen Atomabkommen mit Iran ausstiegen und neue Sanktionen gegen das Land verhängten, war China der weltweit größte Abnehmer iranischen Öls.