Amir-Abdollahian: USA sollten realistisch sein, damit Einigung möglich wird
Teheran (ParsToday) - Hossein Amir-Abdollahian, der Außenminister der Islamischen Republik Iran, betonte am Dienstagabend in einem Telefongespräch mit dem kuwaitischen Außenminister Sheikh Ahmad Nasser Al-Sabah, dass Iran an seinen Verpflichtungen festhalte und erklärte, Teheran wolle, dass die Amerikaner realistisch sind, damit eine gute, starke und dauerhafte Einigung erzielt werden kann.
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden, die behauptete, Washington zum JCPOA zurückführen zu wollen, hat bisher keine Schritte in diese Richtung unternommen. Die meisten Länder, die an den Gesprächen teilnehmen, bei denen es um die Aufhebung der repressiven und illegalen Sanktionen gegen Iran geht, wollen einen schnelleren Abschluss der Verhandlungen, aber das Erreichen einer endgültigen Einigung steht noch aus, bis die politischen Entscheidungen der USA über einige verbleibende Schlüsselfragen getroffen werden.
Amir-Abdollahian sagte bei diesem Telefonat, Iran hoffe, dass die amerikanische Seite realistisch vorgehe, damit die Verhandlungen in die Endphase gelangen könnten.
Der Außenminister der Islamischen Republik Iran verurteilte auch einige Versuche, dem Gipfel in Dschidda einen anti-iranischen Beigeschmack zu geben, und brachte seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass diese Versuche aufgrund des Taktgefühls der Länder der Region nicht zum Tragen gekommen seien, und fügte hinzu: "Die Länder der Region zeigten, dass die Palästina-Frage immer noch eine Priorität für die Islamische Welt ist und kein Land in der Region die Verbrechen des zionistischen Regimes ignorieren kann."
Er begrüßte ferner die Aktivierung von Fachausschüssen zwischen Iran und Kuwait, nannte diese ein gutes Zeichen für den positiven Prozess der bilateralen Zusammenarbeit und äußerte die Hoffnung, dass mit der Zunahme von gegenseitigen Besuchen und Treffen die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen erweitert werden können.
Abschließend lud er seinen kuwaitischen Amtskollegen zu einem Besuch in Teheran ein und merkte an: "Kuwait vertritt zusammen mit anderen Nachbarländern eine positive Einstellung zur Stärkung der regionalen Beziehungen, und auch Iran schüttelt seinen Freunden und Nachbarn herzlich die Hand."
Bei diesem Telefonat betonte Sheikh Ahmad Nasser Al-Sabah, während er die Initiative der Islamischen Republik Iran bei der Entwicklung der Beziehungen zu den Ländern der Region lobte, die Notwendigkeit, die bilateralen Beziehungen zwischen Kuwait und Iran weiter auszubauen, und stellte fest: "Die politische Führung Kuwaits hat immer versucht die Beziehungen zu Iran zu stärken, und die Ernennung des neuen Botschafters Kuwaits in Iran geht in diese Richtung."
In Bezug auf den Besuch des Vizepräsidenten und Leiters der Umweltschutzorganisation Irans in Kuwait und das bilaterale Treffen zum Thema Sand- und Staubstürme sagte der kuwaitische Außenminister: "Diese Besuche können Probleme von gemeinsamem Interesse durch bilaterale Zusammenarbeit lösen."
In Bezug auf den Sicherheits- und Entwicklungsgipfel in Jedda wies Sheikh Ahmad Nasser Al-Sabah die vor dem Gipfel gemachten Spekulationen über dessen anti-iranischen Ziele zurück, und betonte, dass die Notwendigkeit, gute Beziehungen zu Iran aufzubauen und aufrechtzuerhalten, in den Reden der regionalen Führer immer betont worden sei.