Iran warnt vor Unterstützung von Terrorgruppen
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Sanandaj (ParsToday/Press TV) - Der iranische Informationsminister Esmail Khatib hat die Länder, die den Terroristengruppen helfen, vor einer Vergeltung gewarnt.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 30, 2022 07:07 Europe/Berlin
  • Iran warnt vor Unterstützung von  Terrorgruppen

Sanandaj (ParsToday/Press TV) - Der iranische Informationsminister Esmail Khatib hat die Länder, die den Terroristengruppen helfen, vor einer Vergeltung gewarnt.

"Länder, die den Feinden des iranischen Volkes helfen, sollten auf Vergeltung warten", sagte Khatib am Donnerstag in einer Sicherheitssitzung in der Stadt Sanandaj in der westiranischen Provinz Kurdestan.

Die Äußerungen kommen weniger als eine Woche, nachdem das Informationsministerium die Verhaftung von Mitgliedern einer mit dem Mossad verbundenen Terrorgruppe bekanntgab, bevor sie ihre geplanten Sabotageakte ausführen konnten.

Iran verhaftet Mitglieder eines mit dem Mossad verbundenen Spionagenetzwerks

Die Terroristen, die mit Mossad-Agenten in Kontakt standen, wurden aus der irakischen Kurdenregion ins Land gebracht, wie das iranische Ministerium in der  vergangenen  Woche mitteilte.

Das Informationsministerium gab am Mittwoch eine weitere Erklärung ab, in der es enthüllte, dass Mitglieder des Spionagenetzwerks der Anti-Iran-Terroristengruppe Komala angehören und dass sie vom Leiter der Terrororganisation, Abdullah Mohtadi, speziell ausgewählt und dem Mossad vorgestellt wurden.

"Die Komala-Gruppe handelt als Söldner des zionistischen Regimes", sagte Khatib.

"Irans Sicherheitskräfte sind sich jeder Bewegung der Feinde bewusst", sagte der iranische Informationsminister. Er fügte hinzu: "Offensive Maßnahmen stehen auf der Tagesordnung der Geheimdienste".

An anderer Stelle sagte der Minister, dass die Feinde einen "Hybridkrieg" gegen die Islamische Republik Iran führten. Mit sanften Maßnahmen und repressiven Sanktionen versuchten die USA,  ihre geschwächte Vorherrschaft in der Region wiederzubeleben, aber ohne Erfolg, fügte er hinzu.

In seiner Erklärung ging das Informationsministerium weiter auf die feindseligen Maßnahmen des Terrorteams ein und sagte, sie hätten Pläne, eine sensible Verteidigungseinrichtung in die Luft zu sprengen.

Das Netzwerk habe eine riesige Menge an militärischer Ausrüstung und Munition durch die irakische Kurdenregion nach Iran geschmuggelt, hieß es weiter.