Bericht: Zionistische Behörden benachteiligen arabische Bürger beim Schutz vor Raketenangriffen
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Zionistische Behörden benachteiligen arabische Bürger beim Schutz vor Raketenangriffen
ParsToday – Eine israelische Zeitung berichtet, dass arabische Bürger Israels im Vergleich zu jüdischen Bewohnern beim Zugang zu Schutzräumen deutlich benachteiligt sind.
Wie ParsToday berichtet, veröffentlichte die Zeitung The Times of Israel einen Bericht, wonach nach dem Ertönen von Sirenen bei iranischen Raketenangriffen die meisten Bewohner jüdischer Siedlungsgebiete innerhalb kurzer Zeit Schutzräume erreichen können.
Bewohner arabischer Gemeinden hingegen hätten oft keine solche Möglichkeit und müssten entweder in Gruben, unter Brücken oder in ihren Häusern Schutz suchen.
Nach offiziellen Statistiken befinden sich von insgesamt 11.776 öffentlichen Schutzräumen in Israel lediglich 37 in arabischen Städten, von denen acht zudem außer Betrieb sind.
Diese soziale Ungleichheit sei im Süden der besetzten Gebiete noch ausgeprägter. In einer neuen Umfrage erklärten 100 Prozent der arabischen Bewohner im Süden, dass ihnen im Falle eines Angriffs weder ein Schutzraum noch ein Sicherheitsraum zur Verfügung stehe.
Unter jüdischen Bürgern liege dieser Anteil hingegen bei nur 5,6 Prozent.
Diese systematische Diskriminierung finde statt, obwohl mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebieten aus arabischen Bürgern besteht.