Amnesty International: Israel betreibt im Westjordanland eine „ethnische Säuberung“
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Amnesty International: Israel betreibt im Westjordanland eine „ethnische Säuberung“
ParsToday– Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die zunehmenden Maßnahmen Israels gegen das palästinensische Volk im Westjordanland als eine „ethnische Säuberung“ und „Zwangsvertreibung“ bezeichnet.
Zwischen Januar 2023 und April 2026 wurden demnach insgesamt 117 palästinensische Wohnhäuser im Westjordanland vollständig oder teilweise zerstört. Dadurch seien die Bewohner gezwungen gewesen, ihre Häuser zu verlassen.
Die Organisation erklärte weiter, dass in diesem Zeitraum etwa 5.910 Palästinenser vertrieben worden seien.
Zudem seien im selben Zeitraum 363 neue israelische Siedlungsaußenposten im Westjordanland errichtet worden.
Amnesty International wertet diese Maßnahmen als Teil einer „geplanten Politik“ zur Festigung der Besatzung und zur Ausweitung des Siedlungsbaus im Westjordanland.
Laut der Organisation untergraben diese Maßnahmen die Rechte, die Sicherheit und die Lebensgrundlagen des palästinensischen Volkes und stellen einen schweren Eingriff in ihre Zukunftsperspektiven dar.