Syrien lehnt Normalisierung der Beziehungen mit Israel entschieden ab
Damaskus (ParsToday) - Das syrische Außenministerium hat die entschiedene Ablehnung einer Normalisierung der Beziehungen zum zionistischen Regime bekannt gegeben und hervorgehoben: Verträge mit diesem Regime gehen zu Lasten arabischer Fragen und vor allem der Palästinenserfrage.
Der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA zufolge hat das syrische Außenministerium am Donnerstag in einer Erklärung hervorgehoben: Der Konflkt zwischen den Palästinensern und dem zionistischem Regime wird nur gelöst, wenn den Palästinensern als rechtmäßige Eigentümer ihre Rechte gemäß den internationalen Gesetzen und Resolutionen zurückgegeben werden.
Die früheren Erfahrungen haben bewiesen, dass eine Normalisierung der Beziehungen und die Unterzeichnung von Verträgen und Abkommen mit dem zionistischen Feind nichts außer dessen Überheblichkeit sowie Spaltung unter den Arabern bringen, hieß es weiter in der Erklärung des syrischen Außenministeriums.
"Syrien bekräftigt seine frühere und zukünftige Position, Kompromisse mit dem zionistischen Regime abzulehnen, und lehnt auch jegliche Vereinbarung mit dem israelischen Feind ab. Derartige Vereinbarungen werden die Rechte der Palästinenser und die besetzten Gebiete nicht wieder zurück bringen", heißt es in der Erklärung.
Das syrische Außenministerium betonte weiter, dass Syrien in den Jahrzehnten des Konflikts mit dem zionistischen Feind einen prinzipiellen und konsequenten Standpunkt gewählt habe, der darauf beruhe, jegliche Unterdrückung von Rechten, die Beschlagnahme von Land sowie die Politik der Auferlegung des Status quo abzulehnen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain unterzeichneten am 15. September 2020 im Weißen Haus in Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu ein Abkommen über die Normalisierung ihrer Beziehungen.