137 arabische Menschenrechtsorganisationen fordern Ende des Krieges im Jemen
Sanaa (IRNA) - Nachrichtenquellen berichteten am Sonntagabend, dass 137 arabische Menschenrechtsorganisationen und Institutionen ein Ende des Krieges im Jemen forderten.
Laut dem Sender Al-Massira haben diese arabischen Menschenrechts-organisationen und -institutionen am Sonntag in einer Erklärung mitgeteilt, dass der Angriffskrieg auf den Jemen vor den Augen und Ohren der Weltgemeinschaft und konfrontiert mit dem Schweigen und der Passivität der internationalen Gemeinschaft, angeführt von den Vereinten Nationen und den mit ihnen verbundenen Institutionen, aus Angst vor der Einstellung der Finanzhilfen von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, stattfinde.
In der Erklärung der arabischen Menschenrechtsorganisationen heißt es weiter: „Die Statistiken jemenitischer Institutionen und Menschenrechtsorganisationen zeigen, dass im Jemen in den letzten sieben Jahren Kriegsverbrechen, Aggressionen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden."
Die Organisationen forderten alle freien Männer und Frauen sowie alle Menschenrechtsverteidiger in der Welt auf, auf ein Ende des Krieges gegen den Jemen zu drängen.
Die Erklärung forderte ein Ende des Krieges durch die Aggressorländer und die sofortige Aufhebung der Blockade des Jemen, insbesondere des Hafens von Al-Hudaidah und des internationalen Flughafens Sanaa, sowie die Ermöglichung der Einfuhr von Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff ins Land.
Die arabischen Menschenrechtsorganisationen und Institutionen forderten auch alle jemenitischen Parteien auf, sich zu einem von den Vereinten Nationen vereinbarten Datum und Ort an den Verhandlungstisch zu setzen, um die Krise im Land zu lösen.
Am 26. März 2015 begann Saudi-Arabien an der Spitze einer Kriegskoalition aus mehreren arabischen Ländern mit Hilfe und grünem Licht der USA eine Großoffensive gegen den Jemen.