Islamischer Dschihad: Widerstandsoperation deckte israelisches Spionagenetzwerk in Iran auf
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Der Islamische Dschihad sagte, die Operation der Befreiungsbewegungen im Gazastreifen gegen die besetzten Gebiete im letzten Monat habe zur Aufdeckung des Spionagenetzwerks des israelischen Regimes in Iran geführt.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Nov 30, 2023 06:57 Europe/Berlin
  • Islamischer Dschihad: Widerstandsoperation deckte israelisches Spionagenetzwerk in Iran auf

Der Islamische Dschihad sagte, die Operation der Befreiungsbewegungen im Gazastreifen gegen die besetzten Gebiete im letzten Monat habe zur Aufdeckung des Spionagenetzwerks des israelischen Regimes in Iran geführt.

Nasser Abu-Sharif, der Vertreter des Islamischen Dschihad in der Islamischen Republik, äußerte diese Bemerkungen während einer Veranstaltung am Mittwoch in Teheran. Seine Bemerkungen betrafen die Operation Al-Aqsa-Sturm vom 7. Oktober, die vom Islamischen Dschihad und der palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas durchgeführt wurde.

Während der Operation sei es „dem Widerstand gelungen, die Geheimdienstserver des israelischen Regimes nach Gaza zu bringen“, sagte er. „Die Server enthielten die Namen vieler Spione, sogar derjenigen, die sich innerhalb der Islamischen Republik befanden“, fügte Abu-Sharif hinzu.

Die Befreiungsgruppen starteten die Operation als Reaktion auf die jahrzehntelangen Gräueltaten des israelischen Regimes gegen die Palästinenser.

Während der Mission, die sich als die größte Operation des Widerstands gegen das Besatzungsregime seit Jahren herausstellte, wurden rund 1.200 israelische Siedler und Militärkräfte getötet und Hunderte weitere gefangen genommen.

Abu-Sharif sagte, die „Erfolge der Operation seien unglaublich“, da sie „die gesamten Geheimdienstapparate der Welt“ überrascht habe.

Bis zu 50 israelische Stützpunkte seien während der Operation vom Widerstand eingenommen worden, was auch zu vielen Todesopfern innerhalb des Militärs des israelischen Regimes geführt habe, stellte der Gesandte fest.

Das Regime reagierte auf die Operation, indem es Gaza in einen Völkermordkrieg verwickelte, bei dem bisher mehr als 15.500 Menschen getötet wurden.

Abu-Sharif wies auch darauf hin, dass die Militärkampagne von Seiten der Vereinigten Staaten und der anderen westlichen Verbündeten des Regimes uneingeschränkte politische und militärische Unterstützung genieße.

„Die Operation Al-Aqsa-Sturm hat gezeigt, dass das zionistische Regime nicht alleine überleben kann. Wir haben sogar die Anwesenheit von [US-Präsident Joe] Biden im Kriegsraum des Regimes [während des israelischen Militäreinsatzes] gesehen“, sagte er.

„Die zionistische Gesellschaft hatte vor dem 7. Oktober Vertrauen in ihre Geheimdienststruktur, aber dieses Vertrauen ging nach der [Widerstands-] Operation verloren“, bemerkte der palästinensische Beamte.

Die Operation habe auch der Wirtschaft, der Landwirtschaft und der Industrie des Regimes einen „tödlichen Schlag“ versetzt, sagte er.

„Das Regime hat [jetzt] seine Popularität im Westen verloren“, sagte der Vertreter und bemerkte: „Westliche Führer geben bei ihren privaten Treffen zu, dass das Regime für sie zu einer politisch-wirtschaftlichen Belastung geworden ist. “

Abu-Sharif kritisierte unterdessen die „heuchlerische Haltung“ des Westens nach der Operation, der die Freilassung der etwa 250 vom Widerstand gefangenen Menschen forderte und dabei die gesamte palästinensische Nation ignorierte, die „seit Jahren von Israel blockiert“ werden.