Expertensitzung für Schutz syrischen Kulturerbes in Berlin
Berlin (IRIB/AFP) - Im Auswärtigen Amt in Berlin kamen rund 230 Experten aus Syrien und weiteren Ländern zusammen, um die Schäden an den syrischen Kulturgütern zu bewerten und Sofortmaßnahmen zum Schutz syrischen Kulturerbes nach ihrer Priorität zu ordnen.
Das Expertentreffen von Archäologen, Altertumswissenschaftlern, Architekten, Denkmalpflegern und Städteplanern fand in Zusammenarbeit mit der UNESCO vom 2. bis 4. Juni statt.
Die Teilnehmer diskutierten auch das Problem der Plünderung und der Raubgrabungen und des illegalen Handels mit Kulturgütern. Sie forderten eine umfassende Liste von geraubten Objekten aus Syrien, um die Rote Liste des International Council of Museums zu ergänzen und appellierten an alle Regierungen, die Resolutionen des Weltsicherheitsrates über das Verbot des Handels mit Kulturgütern einzuhalten.
Das Treffen ebnete den Weg für die UNESCO, den Aktionsplan für die sofortige Rettung des syrischen Kulturerbes, welcher bei der ersten Expertenrunde der Syrien-Konferenz 2014 entwickelt wurde, zu aktualisieren und zu ergänzen.