Entwicklungen in Ostasien| Zunahme der Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan
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Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi
ParsToday- Das chinesische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass Japan im Falle eines gewaltsamen Eingreifens in die Taiwan-Frage eine „vernichtende Niederlage“ durch das chinesische Militär erleiden werde.
Die Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi im Parlament haben zu diplomatischen Spannungen mit Peking geführt. Takaichi sagte, ein möglicher chinesischer Angriff auf Taiwan könne als existenzbedrohende Situation eingestuft werden und eine militärische Reaktion Tokios nach sich ziehen.
Daraufhin bestellte das chinesische Außenministerium den japanischen Botschafter in Peking ein, um gegen diese Äußerungen zu protestieren.
Nach der beispiellosen Warnung des chinesischen Außenministeriums an chinesische Staatsbürger, von Reisen nach Japan abzusehen, betonten japanische Regierungsverantwortliche und die regierende Partei in Tokio die Notwendigkeit eines ruhigen, vielschichtigen Dialogs und die Bedeutung, die Stabilität in den bilateralen Beziehungen zu bewahren.
Takayuki Kobayashi, der politische Leiter der regierenden Liberaldemokratischen Partei Japans, bezog sich auf die neue chinesische Warnung an seine Bürger, nicht nach Japan zu reisen, und sagte, die Regierung solle auf diese Maßnahme „ruhig und umsichtig“ reagieren.
China plant die Investitionen in KI-Technologien
Mit dem rasanten Anstieg der KI-Aktien verlagerten chinesische Investoren ihr Kapital von Prozessoren hin zu Teilbereichen der Technologie, zu denen unter anderem günstiger Strom, Industriemetalle und Großbatterien gehören. Der Energieindex Chinas stieg im letzten Monat um 10 Prozent, was vor allem auf die KI-Infrastruktur zurückzuführen ist.
USA und Südkorea starten gemeinsame Marineübung
Die südkoreanische Marine gab eine Erklärung ab, in der es hieß, dass das gemeinsame südkoreanisch-amerikanische Marine-Manöver der Stärkung der Abschreckung gegenüber Nordkorea diente.
An dem viertägigen Manöver nahmen demnach mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe und Seeaufklärungsflugzeuge beider Seiten teil. Außerdem gab die südkoreanische Marine bekannt, dass die Streitkräfte an Übungen in den Bereichen U-Boot-Bekämpfung, Luftverteidigung und Marinelogistik teilgenommen haben.