US-Whistleblower: Mord an Shirin Abu Akleh war vorsätzlich
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Die Al-Jazeera-Journalistin Shirin Abu Akleh
ParsToday – Ein amerikanischer Whistleblower enthüllte die Rolle der Biden-Regierung bei der Vertuschung des Mordes an Shirin Abu Akleh durch die israelische Armee.
Laut ParsToday unter Berufung auf Al-Jazeera wies der amerikanische Whistleblower und ehemalige Oberst der US-Armee Steve Gabavics in einem Interview mit dem Sender auf neue Dimensionen von Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Regierung und die Rolle der US-Regierung in diesem Zusammenhang hin. Er wurde 2022 vom US-Außenministerium entsandt, um den Mord an Shirin Abu Akleh zu untersuchen, und erklärte, seine Erkenntnisse zeigten, dass israelische Militärs die Al-Jazeera-Journalistin gezielt ins Visier genommen hätten.
Laut dem US-Whistleblower wurde die palästinensisch-amerikanische Al-Jazeera-Journalistin Shirin Abu Akleh 16 Mal angeschossen, während sie eine Weste mit der Aufschrift „Presse“ trug. Das US-Außenministerium erklärte, dass ihr Tod ein Unfall sei, um eine anti-amerikanische Reaktion Israels zu vermeiden.
Gabavics behauptete außerdem, Shirin Abu Akleh sei nur eine von mehreren US-Bürgerinnen, die vom israelischen Militär getötet wurden, und die USA hätten nichts unternommen, um Israel zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Enthüllung hat die Debatte über Washingtons Rolle in kritischen Fällen mit israelischer Beteiligung neu entfacht.