Japan plant keine Begleitmission in der Straße von Hormus
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Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi
ParsToday– Japan hat die US-Forderung nach der Entsendung von Seestreitkräften nach Westasien abgelehnt.
US-Präsident Donald Trump, der seine Frustration über die iranische Blockade der Straße von Hormus zum Ausdruck brachte, kündigte Gespräche mit sieben Ländern über diese strategisch wichtige Wasserstraße an und verhandelt parallel mit weiteren Staaten. Laut ParsToday unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur IRNA antwortete die japanische Premierministerin Sanae Takaichi auf Trumps Bitte, er habe einige Länder eingeladen, Schiffe nach Westasien zu entsenden: „Wir planen derzeit nicht, Seestreitkräfte zur Begleitung von Schiffen nach Westasien zu entsenden.“
In diesem Zusammenhang erklärte der japanische Verteidigungsminister: „Nach Trumps Anfrage bezüglich der Straße von Hormus planen wir keinerlei maritime Sicherheitsoperationen.“
Laut einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur GG Press lehnen rund 75 Prozent der Japaner einen Angriff der USA und Israels auf Iran ab.