Welchen Schlag versetzte der Krieg den USA?
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US-Krieg gegen Iran
ParsToday– Der 40-tägige Krieg der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran sowie die entschiedene Reaktion Irans auf diese Aggression führten zu erheblichen Verlusten für die Aggressoren, darunter auch die USA.
Viele Analysten innerhalb und außerhalb der USA sind der Ansicht, dass der Krieg gegen Iran eine der größten militärischen Niederlagen der USA war, da er nicht nur das Hauptziel – den Sturz des iranischen politischen Systems – verfehlte, sondern auch schwerwiegende Folgen für das Land selbst hatte.
Eine der wichtigsten Folgen war, dass die US-Militäraktion gegen Iran und dessen Nutzung der Straße von Hormus den geopolitisch bedingten Einfluss Irans auf die Weltwirtschaft verstärkten. Tatsächlich führte Trumps Naivität und sein Mangel an Weitsicht hinsichtlich der iranischen Nutzung der Straße dazu, dass die Weltwirtschaft in verschiedenen Bereichen, insbesondere im Energiesektor, stark unter Druck geriet. Selbst europäische Verbündete der USA beteiligten sich nicht am Krieg gegen Iran. Mit anderen Worten: Die USA erlitten im Krieg gegen Iran eine diplomatische Isolation.
Der zweite schwere Schlag für die USA im Krieg gegen Iran war die Infragestellung ihrer militärischen Überlegenheit. Die New York Times schrieb dazu, die Welt habe gesehen, wie ein Land, das nur ein Hundertstel des US-Militärbudgets ausgibt, in einem Krieg länger überleben kann.
Ein weiterer schwerer Schlag für die USA im Krieg gegen Iran war die Diskreditierung ihrer Verbündeten. Viele Länder in Westasien und in anderen Regionen vertrauten ihre Sicherheit den USA an. Doch einerseits versagten die USA darin, ihren Verbündeten, insbesondere am Persischen Golf, Sicherheit zu gewährleisten und missbrauchten sie sogar als Schutzschild für Israel. Andererseits verweigerten die US-Verbündete in anderen Regionen die Unterstützung im Krieg gegen Iran.
Die Anrainerstaaten des Persischen Golfes kamen zu dem Schluss, dass ihre Sicherheit für die USA wertlos sei und die Interessen Israels für Washington Priorität hätten. Japan, Südkorea, Australien, Kanada und der Großteil Westeuropas, insbesondere die NATO, verweigerten den USA ebenfalls die Unterstützung in diesem Krieg. Diese Länder betrachten die USA nicht länger als verlässlichen Partner, und dies ist ein schwerer Schlag für Washington, der sie dazu veranlassen könnte, ihre Zusammenarbeit mit den USA neu zu definieren.
Der vierte Schlag im Krieg gegen Iran traf die moralische und normative Ebene. Die USA, die sich selbst als Hüter von Moral und Normen im Weltsystem sehen, griffen im Krieg gegen Iran Schulen an. Höhepunkt dieser Angriffe war der Anschlag auf eine Mädchenschule Minab in Iran, bei dem 168 Schülerinnen getötet wurden. Nachdem das Projekt der Kapitulation Irans gescheitert war, setzten die USA Angriffe auf die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur auf ihre Agenda, was als Kriegsverbrechen gilt und von dem sogar Trump bestätigte, dass es die iranische Zivilisation zerstören werde.
In diesem Zusammenhang schrieb die New York Times, der Krieg gegen Iran habe moralische Autorität der USA zerstört. Trump habe diese Werte während seiner gesamten politischen Karriere untergraben.
Angesichts dieser schweren Schläge erkennen Medien, Analysten und Theoretiker weltweit, dass Iran den Krieg gewonnen hat und die USA eine schwere Niederlage erlitten haben. Je länger sie in diesen Krieg verwickelt sind, desto schwerwiegender wird ihre Niederlage ausfallen.