Russland: Schifffahrt in der Straße von Hormus infolge der US-Aggression gestört / Sinnlose Argumente beiseitelegen
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Maria Sacharowa Sprecherin des russischen Außenministeriums
ParsToday – Die Sprecherin des russischen Außenministeriums erklärte, dass der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nach der militärischen Aggression gegen Iran beeinträchtigt worden sei und daher „haltlose Argumentationen“ aufgegeben werden müssten.
Wie IRNA berichtet, sagte Maria Sacharowa am Mittwoch in Antwort auf eine Frage des indischen Nachrichtenportals Firstpost, Russland habe stets betont, dass ein Gleichgewicht zwischen dem Recht auf Selbstverteidigung und der Notwendigkeit, globale Energieversorgungsrouten offen zu halten, gewahrt werden müsse.
Sie erklärte: Der Energiefluss durch die Straße von Hormus habe reibungslos funktioniert – bis die amerikanisch-israelische Allianz ein unbegründetes, rechtswidriges und verantwortungsloses aggressives Abenteuer gegen Iran begonnen habe.
Sacharowa betonte: „Das ist der Kern der Sache; alle anderen Argumente in diesem Zusammenhang sind gegenstandslos.“
Sie fügte hinzu, Russland habe von Beginn an für eine Rückkehr von Konfrontation hin zu politischen und diplomatischen Lösungsansätzen plädiert und begrüße sowohl die Waffenstillstandsvereinbarung als auch den Beginn von Gesprächen zwischen Iran und den USA in Islamabad.
Die Sprecherin unterstrich, dass Russland weiterhin entschlossen sei, zur Lösung dieser äußerst angespannten internationalen Lage beizutragen.
Zugleich erinnerte sie daran, dass Russland bereits vor einigen Jahren einen umfassenden Plan zur Gewährleistung kollektiver Sicherheit im Persischen Golf vorgelegt habe. Dieser basiere auf dem Prinzip gleicher und unteilbarer Sicherheit für Iran und seine arabischen Nachbarn – ein Ansatz, dessen Bedeutung heute weiter zunehme.