Australien und Neuseeland bestellen Botschafter des zionistischen Regimes ein
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ParsToday – Australien und Neuseeland bezeichneten das beleidigende Verhalten des zionistischen Regimes gegenüber den Aktivisten der Flottille „Al-Sumud“ als inakzeptabel und bestellten die Botschafter des Regimes ein.
(last modified 2026-05-21T10:09:25+00:00 )
May 21, 2026 12:04 Europe/Berlin
  • Australische Außenministerin Penny Wong
    Australische Außenministerin Penny Wong

ParsToday – Australien und Neuseeland bezeichneten das beleidigende Verhalten des zionistischen Regimes gegenüber den Aktivisten der Flottille „Al-Sumud“ als inakzeptabel und bestellten die Botschafter des Regimes ein.

Wie IRNA berichtet, erklärte die australische Außenministerin Penny Wong am frühen Donnerstagmorgen nach Veröffentlichung eines Videos über die erniedrigende Festnahme von Aktivisten der Flottille „Al-Sumud“ in einer Stellungnahme: „Die Bilder, die ich gesehen habe, sind schockierend und inakzeptabel.“

Sie fügte hinzu: „Wir verurteilen die Maßnahmen des israelischen Ministers Ben Gvir, den Australien sanktioniert hat, ebenso wie das demütigende Verhalten der Behörden in Tel Aviv gegenüber den Festgenommenen.“

Die australische Außenministerin erklärte zudem, ihr Land habe den Botschafter Israels in dieser Angelegenheit einbestellt.

Auch der neuseeländische Außenminister Winston Peters wies sein Ministerium an, den israelischen Botschafter einzubestellen und ihm seine „ernsten Bedenken“ direkt zu übermitteln.

Die internationale Flottille „Al-Sumud“ hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass das zionistische Regime alle 50 Schiffe mit Aktivisten und humanitären Hilfsgütern für die Palästinenser beschlagnahmt habe. Die Flottille bestand aus 428 Aktivisten aus 44 Ländern und war von Marmaris in der Türkei ausgelaufen. Unter den Festgenommenen befinden sich elf Australier und drei Neuseeländer.

Itamar Ben-Gvir, Minister für innere Sicherheit des zionistischen Regimes, veröffentlichte ein beleidigendes Video von den Festnahmen der Aktivisten von „Al-Sumud“, in dem diese mit gefesselten Händen gezwungen wurden, auf die Knie zu gehen.

Spanien, Irland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Niederlande, Italien, Slowenien, Griechenland, Polen, Portugal, Kanada, Südkorea, Zypern, Katar, die Türkei, Österreich und die Schweiz gehören zu den Ländern, die diese Aktion scharf verurteilt haben.

Australien, Neuseeland, Frankreich, die Niederlande, Kanada, Belgien und Italien bestellten darüber hinaus die Botschafter des zionistischen Regimes ein.