The Guardian: Trumps gescheiterter Krieg gegen Iran brachte ihm keinerlei Erfolge
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ParsToday– Die britische Zeitung The Guardian schrieb, dass Trumps schlecht vorbereiteter Krieg gegen Iran vollständig gescheitert ist. Der US-Präsident, der sich selbst als Meister des Verhandelns bezeichnet, befinde sich nun in einer Lage, in der er gezwungen sei, einen für ihn politisch demütigenden Entwurf für eine Vereinbarung zu akzeptieren.
(last modified 2026-06-03T07:06:28+00:00 )
Jun 03, 2026 09:05 Europe/Berlin
  • US-Präsident Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump

ParsToday– Die britische Zeitung The Guardian schrieb, dass Trumps schlecht vorbereiteter Krieg gegen Iran vollständig gescheitert ist. Der US-Präsident, der sich selbst als Meister des Verhandelns bezeichnet, befinde sich nun in einer Lage, in der er gezwungen sei, einen für ihn politisch demütigenden Entwurf für eine Vereinbarung zu akzeptieren.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA schrieb der Kolumnist Kenneth Roth in einem Beitrag für The Guardian, dass Trumps erfolgloser Krieg gegen Iran ihm keinerlei Vorteile gebracht habe. Stattdessen sei der US-Präsident an den Ausgangspunkt zurückgekehrt und fordere Iran nun auf, im Wesentlichen dieselbe Vereinbarung erneut zu akzeptieren, die Teheran einst mit der Regierung von Barack Obama geschlossen hatte.

Laut dem Artikel habe Trumps gescheiterte Militärstrategie keinerlei Ergebnisse erzielt, während sich Iran in einer äußerst günstigen Position befinde, um eigene Bedingungen geltend zu machen.

Weiter hieß es, dass Trump auf Drängen von Benjamin Netanjahu gehofft habe, durch die Tötung des iranischen Revolutionsführers einen politischen Umbruch in Iran herbeizuführen. Laut dem Artikel hätten die militärischen Angriffe dieses Ziel jedoch nicht erreicht, sondern die Position Irans gestärkt.

Der Artikel verweist außerdem auf die Bedeutung der Straße von Hormus für die Weltwirtschaft. Vor dem Konflikt erfolgte etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggastransports durch diese Wasserstraße. Störungen im Schiffsverkehr hätten jedoch erheblichen Inflationsdruck auf die US-Wirtschaft ausgeübt und die politischen Aussichten der Republikaner bei den Zwischenwahlen verschlechtert.

Abschließend wird hervorgehoben, dass zentrale Themen, die Trump ursprünglich als Begründung für den Krieg angeführt hatte – darunter das iranische Raketenprogramm sowie die Beziehungen Irans zu der Hamas und Hisbollah – in den diskutierten Vereinbarungen offenbar keine zentrale Rolle spielen.