The Hill: Krieg gegen Iran schwächte die Abschreckungsglaubwürdigkeit Washingtons weltweit
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ParsToday – Eine US-amerikanische Zeitung schrieb in einem Bericht unter Hinweis auf die Vereinbarung zwischen Iran und den USA, der Krieg habe nicht nur die strategischen Schwächen der Vereinigten Staaten offengelegt, sondern auch deren Glaubwürdigkeit und Abschreckungsfähigkeit gegenüber Rivalen wie China, Russland und Nordkorea geschwächt.
(last modified 2026-07-01T15:29:21+00:00 )
Jul 01, 2026 17:18 Europe/Berlin
  • US-Präsident Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump

ParsToday – Eine US-amerikanische Zeitung schrieb in einem Bericht unter Hinweis auf die Vereinbarung zwischen Iran und den USA, der Krieg habe nicht nur die strategischen Schwächen der Vereinigten Staaten offengelegt, sondern auch deren Glaubwürdigkeit und Abschreckungsfähigkeit gegenüber Rivalen wie China, Russland und Nordkorea geschwächt.

Wie IRNA berichtet, bezeichnete die US-Zeitung The Hill in einem Kommentar über die Folgen des jüngsten Krieges zwischen Iran und den USA die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Teheran und Washington als ein Abkommen, das den Interessen der USA und des Westens schade.

Nach Ansicht der Zeitung besteht die wichtigste Folge des Krieges gegen Iran in einem erheblichen Glaubwürdigkeitsverlust der USA gegenüber ihren strategischen Rivalen, darunter China, Russland und Nordkorea. Diese Staaten seien inzwischen zu der Einschätzung gelangt, dass die Regierung von Trump weder über die Fähigkeit noch über den politischen Willen verfüge, langfristige Konflikte fortzusetzen.

Mit Verweis auf die Konflikte in der Ukraine, Venezuela und Iran schrieb The Hill, das Vorgehen der Trump-Regierung zeige, dass es ihr an ausreichender Geschlossenheit und Ausdauer fehle, um langwierige Konfrontationen zu bewältigen – selbst dann, wenn diese nicht in einen direkten Krieg mündeten.

In einem weiteren Teil der Analyse heißt es, der Krieg gegen Iran habe zudem die Verwundbarkeit der amerikanischen und westlichen Wirtschaft gegenüber Bedrohungen im maritimen Bereich offengelegt.

Weiter schreibt The Hill, dass die Straße von Hormus ebenso eine Schlüsselrolle für den weltweiten Energietransport spiele wie die Taiwanstraße für den Transport von rund 20 Prozent der asiatischen Industrieprodukte und Ausrüstungen – insbesondere hochentwickelter Halbleiter aus Taiwan. Jede Störung dieser Seewege könne die Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzen.