Von 20.000 Soldaten auf 20 Personen: Trumps Gaza-Plan scheitert
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Von 20.000 Soldaten auf 20 Personen: Trumps Gaza-Plan scheitert
ParsToday – Die Zeitung Wall Street Journal berichtet, dass der von der US-Regierung als Teil der Nachkriegsordnung propagierte Plan zur Stationierung einer internationalen Truppe im Gazastreifen weitgehend gescheitert ist.
Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Fars berichtet, wurde das ursprüngliche Vorhaben, rund 20.000 Soldaten im Gazastreifen einzusetzen, aufgrund erheblicher Rückschläge auf den Versuch reduziert, lediglich ein erstes Team von 10 bis 20 Personen zu entsenden.
Unter Berufung auf einen US-Militärvertreter und weitere informierte Quellen schreibt die Zeitung, dass politische und sicherheitspolitische Hindernisse sowie die regionalen Entwicklungen die Umsetzung des Plans nach dem vorgesehenen Zeitplan verhindert hätten. Deshalb seien sowohl der Umfang der Mission erheblich verkleinert als auch ihre Entsendung verschoben worden.
Dem Bericht zufolge sah der ursprüngliche Plan eine multinationale Truppe von etwa 20.000 Soldaten vor, die Sicherheits- und Verwaltungsaufgaben im Gazastreifen übernehmen sollte. Die Entwicklungen vor Ort und politische Differenzen zwischen den für eine Beteiligung vorgesehenen Staaten hätten jedoch zu einer drastischen Reduzierung des Vorhabens geführt.
Die Wall Street Journal zitierte zudem Daniel Shapiro, den ehemaligen stellvertretenden US-Verteidigungsminister für Westasien, mit der Einschätzung, dass der jüngste Krieg der USA und Israels gegen Iran nicht nur die Entscheidungen über die internationale Truppe verzögert, sondern auch die Bereitschaft vieler Staaten geschwächt habe, sich an einer solchen Mission zu beteiligen.