China warnt Pompeo
Peking (ParsToday/IRNA) - Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums hat am Dienstag auf die einmischenden Äußerungen des US-Außenministers Mike Pompeo bezüglich des Südchinesischen Meeres reagiert, und diesen aufgerufen, das spannungschaffende und einmischende Verhalten in der Region zu stoppen.
Wang Wenbin, wies die Behauptungen Pompeos. 'das Südchinesische Meer gehöre nicht zu China', zurück und fügte hinzu, dass Peking immer nach Stabilität in diesem Meer strebe.
Er hob das Scheitern der US-Verschwörungen in der Region hervor und stellte fest, dass Peking seine Ansprüche auf sein Hoheitsgebiet nie ausgeweitet, sich jedoch stets dem Völkerrecht verpflichtet habe und versuche, Streitigkeiten mit den Parteien durch Verhandlungen beizulegen.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums kritisierte die US-Militärpräsenz im Südchinesischen Meer und sagte, diese sei zum Nachteil von Frieden, Stabilität und den nationalen Interessen der Region.
Die USA hätten jedoch immer gegen das Völkerrecht verstoßen, ergänzte er.
Am Dienstagabend bezeichnete der chinesische Außenminister Wang Yi bei einem Telefongespräch mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian die USA als den größten Zerstörer der internationalen Ordnung, um die Wahlen zu gewinnen und ihre unipolare Hegemonie durch die Zerschlagung Chinas aufrecht zu erhalten.
"Pompeos Äußerungen zielen darauf ab, eine Konfrontation zwischen verschiedenen Ideologien zu schaffen", so Wang Yi. Pompeo kritisiere das soziale System Chinas und versuche, eine Kluft zwischen der Kommunistischen Partei und dem Volk zu schaffen, sowie die ganze Welt zurück in die Zeit des Kalten Krieges zu bringen.
Er warnte die Welt vor den bevorstehenden Krisen, wie der Trennung von China und den USA, und fügte hinzu: "Wenn die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten in Konflikt geraten, ist das Schicksal der gesamten Menschheit in Gefahr."
Der chinesische Außenminister sagte, dass der Slogan "America First" die unilateralen Absichten der USA deutlich mache. In dieser Hinsicht sei auch die Anzahl der Verträge und internationalen Organisationen, aus denen sich die USA während der Trump-Regierung zurückgezogen hätten, größer als je zuvor.
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