Nach Doppelexplosion in Beirut: nur 17% der zugesagten Finanzhilfe sind geflossen
New York (ParsToday/IRNA) - Bisher sind laut UNO-Angaben nur ein kleiner Prozentsatz der von den Geberländern versprochenen finanziellen Hilfen für den Libanon erfüllt worden.
Die finanziellen Verpflichtungen der Länder seien "ermutigend" gewesen, derzeit seien jedoch nur 17% dieser Hilfen realisiert worden, sagte Stéphane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs.
Nach der Katastrophe von Beirut braucht der Libanon dringend Hilfe. Bei der von Frankreich vor gut zwei Wochen mitorganisierten Geberkonferenz, an der nach Pariser Angaben Vertreter von mindestens 36 Staaten und Organisationen teilnahmen, sollten über 250 Millionen Euro zusammenkommen.
"Wir arbeiten jetzt mit unseren Partnern im humanitären Bereich zusammen, um 344 Millionen US-Dollar aufzubringen, die für die Lebensbedürfnisse von 300.000 Menschen dringend benötigt werden, um ihre Situation für die nächsten drei Monate nach der Doppelexplosion im Beiruter Hafen zu verbessern", sagte er.
Der Sprecher des UN-Generalsekretärs fügte hinzu: "Abgesehen von der humanitären Hilfe benötigt der Libanon substanzielle und langfristige Hilfe, um die wirtschaftliche Situation wiederaufzubauen und zu verbessern."